{"id":12522,"date":"2020-05-27T16:52:48","date_gmt":"2020-05-27T15:52:48","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/worte-der-paepste\/franziskus\/regina-coeli-auf-dem-petersplatz-danke-fuer-eure-arbeit-bei-der-evangelisierung-am-06-05-2018\/"},"modified":"2020-05-27T16:53:42","modified_gmt":"2020-05-27T15:53:42","slug":"regina-coeli-auf-dem-petersplatz-danke-fuer-eure-arbeit-bei-der-evangelisierung-am-06-05-2018","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/franziskus\/regina-coeli-auf-dem-petersplatz-danke-fuer-eure-arbeit-bei-der-evangelisierung-am-06-05-2018\/","title":{"rendered":"\u00abREGINA COELI\u00bb AUF DEM PETERSPLATZ: \u201eDANKE F\u00dcR EURE ARBEIT BEI DER EVANGELISIERUNG\u201c, AM 06.05.2018"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">\u00abREGINA COELI\u00bb AUF DEM PETERSPLATZ: \u201eDANKE F\u00dcR EURE ARBEIT BEI DER EVANGELISIERUNG\u201c, AM 06.05.2018<\/h1>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Franziskus<\/h4>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<p><em><b>Petersplatz \u2013 Rom, 6. Mai 2018<\/b><\/em><i><\/i><\/p>\n\n<p><em>Liebe Br\u00fcder und Schwestern,&#013;\nguten Tag!<\/em><\/p>\n\n<p>In dieser \u00f6sterlichen Zeit f\u00e4hrt das Wort Gottes fort, uns konsequente\u00a0<em>Lebensstile\u00a0<\/em>aufzuzeigen, um die\u00a0<em>Gemeinschaft des Auferstandenen\u00a0<\/em>zu sein. Zu diesen geh\u00f6rt das Gebot Jesu, das uns das heutige Evangelium vor Augen stellt: \u00bbBleibt in meiner Liebe!\u00ab (<em>Joh\u00a0<\/em>15,9): in der Liebe Jesu bleiben. Im Strom der Liebe Gottes zu wohnen, dort seine feste Wohnstatt zu haben, ist die Voraussetzung daf\u00fcr, dass unsere Liebe nicht irgendwo unterwegs ihre Leidenschaft und K\u00fchnheit verliert. Wie Jesus und in ihm m\u00fcssen auch wir dankbar die vom Vater kommende Liebe annehmen und in dieser Liebe bleiben, indem wir danach trachten, uns nicht durch Selbstsucht und S\u00fcnde von ihr zu trennen. Das ist ein anspruchsvolles, aber kein unm\u00f6gliches Programm.<\/p>\n\n<p>Vor allem ist es wichtig, sich bewusst zu werden, dass die Liebe zu Christus kein oberfl\u00e4chliches Gef\u00fchl ist. Nein, sie ist eine Grundhaltung des Herzens, die sich in einem Leben nach seinem Willen offenbart. Denn Jesus sagt: \u00bbWenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe\u00ab (V. 10). Die Liebe wird im t\u00e4glichen Leben, in den Haltungen, in den Handlungen verwirklicht; sonst ist sie nur etwas Tr\u00fcgerisches. Es sind Worte, Worte, Worte: das ist keine Liebe. Die Liebe ist konkret, jeden Tag. Jesus fordert uns auf, seine Gebote zu halten, die darin zusammengefasst werden: \u00bbdass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe\u00ab (V. 12).<\/p>\n\n<p>Was sollen wir tun, damit diese Liebe, die der auferstandene Herr uns schenkt, mit den anderen geteilt werden kann? Jesus hat wiederholt angedeutet, wer der andere ist, den es zu lieben gilt, nicht in Worten, sondern mit Taten. Es ist der, dem ich auf meinem Weg begegne und der mich mit seinem Gesicht und seiner Geschichte anspricht. Es ist der, der mich mit seiner blo\u00dfen Gegenwart dazu dr\u00e4ngt, aus meinen Interessen und meinen Gewissheiten herauszutreten. Es ist der, der auf meine Bereitschaft wartet, zuzuh\u00f6ren und ein St\u00fcck des Wegs gemeinsam zu gehen. F\u00fcr jeden Bruder und jede Schwester da sein, wer auch immer sie sind und in welcher Situation sie sich auch befinden, angefangen bei denen, die mir nahe stehen in der Familie, in der Gemeinschaft, bei der Arbeit, in der Schule\u2026 Auf diese Weise, wenn ich mit Jesus vereint bleibe, kann seine Liebe den anderen erreichen und ihn zu sich ziehen, zu seiner Freundschaft. Und diese Liebe zu den anderen darf nicht au\u00dfergew\u00f6hnlichen Momenten vorbehalten werden, sondern muss zur Konstante unseres Daseins werden. Deshalb sind wir zum Beispiel aufgerufen, die alten Menschen als kostbaren Schatz und voll Liebe zu beh\u00fcten, auch wenn sie wirtschaftliche Probleme und Unannehmlichkeiten bereiten, doch wir m\u00fcssen sie beh\u00fcten. Deshalb m\u00fcssen wir den Kranken, auch wenn sie im Endstadium sind, jede m\u00f6gliche Unterst\u00fctzung geben. Deshalb m\u00fcssen die ungeborenen Kinder immer angenommen werden. Deshalb muss das Leben von der Empf\u00e4ngnis bis zu seinem nat\u00fcrlichen Ende immer gesch\u00fctzt und geliebt werden. Und das ist Liebe.&#013;\nWir werden von Gott in Jesus Christus geliebt, der uns auffordert, einander zu lieben, wie er uns liebt. Doch wir k\u00f6nnen dies nicht tun, wenn wir nicht sein Herz in uns haben.<\/p>\n\n<p>Die Eucharistie, an der teilzunehmen wir jeden Sonntag aufgerufen sind, hat zum Ziel, in uns das Herz Christi zu formen, so dass unser ganzes Leben von seinen gro\u00dfherzigen Haltungen geleitet werde. M\u00f6ge die Jungfrau Maria uns helfen, in der Liebe Jesu zu bleiben und in der Liebe zu allen, besonders zu den Schw\u00e4chsten, zu wachsen, um unserer christlichen Berufung voll und ganz zu entsprechen.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n<p><strong>Nach dem Regina Coeli:<\/strong><\/p>\n\n<p><em>Liebe Br\u00fcder und Schwestern!<\/em><\/p>\n\n<p>Gestern wurde in Aachen (Deutschland) Clara Fey seliggesprochen, die Gr\u00fcnderin der Schwestern vom armen Kinde Jesus, die in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts lebte. Lasst uns Gott f\u00fcr diese eifrige Zeugin des Evangeliums danken, f\u00fcr diese f\u00fcrsorgliche Erzieherin der benachteiligten Jugend. <\/p>\n\n<p>Ich lade zum Gebet f\u00fcr die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik ein, ein Land, das ich besuchen durfte und das ich in meinem Herzen trage, und wo es in den letzten Tagen zu schweren Gewalttaten mit zahlreichen Toten und Verwundeten gekommen ist, unter ihnen ein Priester. Auf die F\u00fcrsprache der Jungfrau Maria stehe der Herr allen bei, Nein zu Gewalt und Rache zu sagen, um gemeinsam den Frieden aufzubauen.<\/p>\n\n<p>Ich gr\u00fc\u00dfe euch alle, die R\u00f6mer und die Pilger, besonders jene aus Orviedo (Spanien), die Sch\u00fcler aus Vrbov\u00e9 (Slowakei) und die Messdiener aus Bern. Am Tag des Festes dieses historischen und verdienstvollen Korps gilt ein besonderer Gru\u00df den neuen Schweizergardisten, ihren Familienangeh\u00f6rigen und Freunden. Einen Applaus f\u00fcr sie!<\/p>\n\n<p>Ich gr\u00fc\u00dfe die Vertreter der Vereinigung \u00bbMeter\u00ab, die ich ermutige, in ihrem Engagement zugunsten der Kinder fortzufahren, die Opfer von Gewalt sind; wie auch die Gl\u00e4ubigen aus Piacenza und Borgoricco sowie die Turnerinnen aus Castelfranco Emilia. Ich habe auch einige Ges\u00e4nge der Neokatechumenalen geh\u00f6rt\u2026 Da sind sie! Danke! Danke f\u00fcr eure Arbeit bei der Evangelisierung. Ihr seid \u00fcberall, danke!<\/p>\n\n<p>Ich gr\u00fc\u00dfe auch alle H\u00e4ftlinge der Strafvollzugsanstalt in Latina, die sich uns in diesem Moment im Geist angeschlossen haben. <\/p>\n\n<p>Allen w\u00fcnsche ich einen sch\u00f6nen Sonntag. Und bitte vergesst nicht, f\u00fcr mich zu beten. Gesegnete Mahlzeit und auf Wiedersehen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abREGINA COELI\u00bb AUF DEM PETERSPLATZ: \u201eDANKE F\u00dcR EURE ARBEIT BEI DER EVANGELISIERUNG\u201c, AM 06.05.2018 Franziskus Petersplatz \u2013 Rom, 6. Mai 2018 Liebe Br\u00fcder und Schwestern,&#013; guten Tag! In dieser \u00f6sterlichen Zeit f\u00e4hrt das Wort Gottes fort, uns konsequente\u00a0Lebensstile\u00a0aufzuzeigen, um die\u00a0Gemeinschaft des Auferstandenen\u00a0zu sein. Zu diesen geh\u00f6rt das Gebot Jesu, das uns das heutige Evangelium vor Augen stellt: \u00bbBleibt in meiner Liebe!\u00ab (Joh\u00a015,9): in der Liebe Jesu bleiben. 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