{"id":12619,"date":"2020-05-28T18:18:01","date_gmt":"2020-05-28T17:18:01","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/worte-der-paepste\/franziskus\/besuch-der-pfarrei-st-petrus-damiani-am-21-05-2017\/"},"modified":"2020-09-16T11:18:59","modified_gmt":"2020-09-16T10:18:59","slug":"besuch-der-pfarrei-st-petrus-damiani-am-21-05-2017","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/franziskus\/besuch-der-pfarrei-st-petrus-damiani-am-21-05-2017\/","title":{"rendered":"BESUCH DER PFARREI ST. PETRUS DAMIANI AM 21.05.2017"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">BESUCH DER PFARREI ST. PETRUS DAMIANI AM 21.05.2017<\/h1>\n\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Franziskus<\/h4>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<p><strong><em>Begegnung mit den Gemeinschaften des Neokatechumenalen Weges<\/em><\/strong><\/p>\n\n<p><strong>Pfarrer:<\/strong><\/p>\n\n<p>Heiliger Vater, herzlich willkommen unter uns. Eine kurze Vorstellung. Diese Begegnung, die wir so \u2013 ganz kurz \u2013 machen, ist eine Begegnung mit der Wirklichkeit des Neokatechumenalen Weges, der hier in dieser Pfarrei vor etwa 30 Jahren entstanden ist. <\/p>\n\n<p>Es gab verschiedene Momente der Evangelisierung: Es gibt f\u00fcnf Gemeinschaften plus zwei Gemeinschaften in Mission, die Ihr Vorg\u00e4nger Benedikt XVI. vor acht Jahren ausgesandt hat. Und er hat sie hierher, in dieses Randgebiet von Rom gesandt, um die Fernstehenden zu evangelisieren. Es sind zwei Gemeinschaften. Eine kommt von der \u00bbPiazza Bologna\u00ab \u2013 sie legen also 50 Kilometer zur\u00fcck, um jeden Mittwoch und Samstag hier zu sein \u2013 und eine andere von \u00bbSan Leonardo del Murialdo\u00ab: Sie gehen jeden Dienstag in die H\u00e4user, um die Familien zu besuchen, mit ihnen zu beten, ein Wort mitzugeben, zuzuh\u00f6ren, und das hat viel Frucht gebracht. In unserer Pfarrei gehen nicht viele Menschen in die Kirche. Sie sehen viele Menschen hier und jetzt. Aber was Sie heute sehen, ist \u2013 so glaube ich \u2013 die Frucht all dessen, was in diesen Jahren getan wurde, zuerst von meinen Vorg\u00e4ngern und auch von dieser Wirklichkeit unserer Pfarrei. Ich bin dem Herrn wirklich dankbar.<\/p>\n\n<p> Auch ich komme aus dem Seminar \u00bbRedemptoris Mater\u00ab, das ich besucht habe. Zun\u00e4chst bin ich Itinerant gewesen; jetzt bin ich seit 12 Jahren als Pfarrer in dieser Pfarrei. Ich bin zufrieden. Ich hatte Schwierigkeiten \u2013 viele \u2013, aber auch viel Freude. Ich muss sagen, dass diese Br\u00fcder \u2013 nicht nur sie, auch andere \u2013 den Glauben bezeugt, das Leben hingeschenkt und meine Berufung gest\u00e4rkt haben. Wenn ich mich in diesen Jahren in einer Krise befand, haben sie \u2013 es bewegt mich innerlich \u2013 mich gest\u00fctzt, denn ich meinte, dass ich nicht hier sein sollte. <\/p>\n\n<p>Daher danke ich Gott. Ich bin dankbar, Presbyter zu sein, Priester zu sein und der Kirche von Rom zu dienen. Und der Gehorsam gegen\u00fcber Ihnen als Nachfolger Petri steht an erster Stelle.<\/p>\n\n<p><strong>Papst Franziskus:<\/strong><br\/><br\/>&#13;\n&#13;\nEiner von euch hat zu mir gesagt, dass es dieser Person [dem Pfarrer] zu verdanken ist, dass der \u00bbNeokatechumenale Weg\u00ab sich in dieser Pfarrei befindet. Aber sch\u00f6n ist, dass er nicht gesagt hat: \u00bbWenn der \u203aNeokatechumenale Weg\u2039 oder diese Pfarrei stark ist, wenn wir viele Kinder haben, wenn wir eine solche Gemeinschaft und auch Missionare haben, dann deshalb, weil wir Priester als Missionare hatten.\u00ab Nein. [Er hat gesagt]: Ihr wart die Missionare. Denn die Gnade der Mission kommt aus der Taufe: Die Taufe schenkt uns die Kraft f\u00fcr die Mission, und die getauften Laien m\u00fcssen Missionare sein. Und auch wir, die Priester, die Ordensfrauen, die Bisch\u00f6fe, alle. Aber die Laien m\u00fcssen vorangehen. Das ist es, was der Pfarrer gesagt hat: die Familien besuchen, ihnen zuh\u00f6ren\u2026 Das steht nicht im Kirchenrecht, aber es ist sehr wichtig: das \u00bbApostolat des H\u00f6rens\u00ab. Zuh\u00f6ren. \u00bbAber Vater, man verliert viel Zeit damit\u2026\u00ab Nein, man gewinnt sie! H\u00f6re zu; dann wirst zu in einem bestimmten Moment ein Wort sagen, und dieses Wort wird aufkeimen, wird ein Same sein, wird weiterwachsen. Aber [vorher muss man] zuh\u00f6ren. Heute muss man den Menschen zuh\u00f6ren; sie brauchen es. Alle reden, man redet \u00fcber alles\u2026 Aber denken wir nach\u2026 Ich berichte euch eine pers\u00f6nliche Erfahrung \u2013 auch ich kann ein pers\u00f6nliches Zeugnis geben: Ihr m\u00f6gt Zeugnisse, nicht wahr?  [Er lacht, sie lachen.] Wie oft habe ich Menschen zugeh\u00f6rt, die zu mir gekommen sind und mich um einen Rat gebeten haben. Und ich habe geschwiegen, habe sie reden lassen. Sie haben geredet und geredet\u2026 Und dann haben sie gesagt:  \u00bbJa, das stimmt: Sie haben recht.\u00ab Ich hatte gar nicht gesprochen! Sondern es war der Heilige Geist in ihnen, der gesprochen hat, und sie haben den Weg gefunden. Aber sie brauchten Geh\u00f6r, und ihr alle habt diese Erfahrung.<\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p>Und wenn jemand zu sprechen beginnt, dann sagt nicht: \u00bbNein, aber das\u2026\u00ab Erkl\u00e4rt nichts bis zu dem Augenblick, in dem der Heilige Geist zu dir sagt: \u00bbSprich.\u00ab Denkt an den Apostel Philippus: Er taufte, evangelisierte, und der Heilige Geist sagt zu ihm: \u00bbGeh auf jene Stra\u00dfe\u2026\u00ab Und dort fand er einen Wagen, auf dem ein Herr sa\u00df, der K\u00e4mmerer der K\u00f6nigin von \u00c4thiopien. Er war jedoch ein Jude und las den Propheten Jesaja. Und Philippus sagte kein Wort, er ging nur zum Wagen. Jener sah ihn an, und Philippus fragte ihn: \u00bbSag mal, verstehst du das?\u00ab \u00bbWie k\u00f6nnte ich es verstehen, wenn niemand es mir erkl\u00e4rt?\u00ab Er war es, der gefragt hat. Philippus schwieg. Er hat ihn in den Wagen steigen lassen, er hat es ihm erkl\u00e4rt\u2026<\/p>\n\n<p>Und als sie etwas Wasser in der W\u00fcste fanden, sagte er: \u00bbWarum kann ich nicht getauft werden?\u00ab Das Zuh\u00f6ren. Zu Beginn h\u00f6rten sie zu, und dann sagten sie ein Wort. Wenn du dagegen in ein Haus gehst, an die T\u00fcr klopfst, und sie \u00f6ffnen dir die T\u00fcr, und du sagst: \u00bbIch komme, um dir das Heil Christi zu verk\u00fcnden\u00ab, dann werden sie dich wegjagen, und du wirst das Werk des Heiligen Geistes zerst\u00f6ren. Zuh\u00f6ren. Dann, w\u00e4hrend du zuh\u00f6rst, das Gebet: \u00bbHerr, gib mir das richtige Wort.\u00ab Das tut beim Besuch bei den Familien sehr gut: das richtige Wort fallenlassen. Aber nachdem sie ihr Herz ausgesch\u00fcttet haben, nachdem sie alles gut erkl\u00e4rt haben. Und dann vorangehen, in der Gemeinschaft, sich den Menschen n\u00e4hern, damit sie sich gut behandelt f\u00fchlen\u2026 So wird Mission gemacht. Eines der sch\u00f6nsten Bilder, die Jesus f\u00fcr die Mission gebraucht, ist das Bild vom S\u00e4mann: s\u00e4en. Man s\u00e4t den Samen des Wortes\u2026 Und in einem Abschnitt des Evangeliums sagt er: \u00bbDann legt sich der S\u00e4mann schlafen und wei\u00df nicht, was geschieht, aber der Herr l\u00e4sst den Samen wachsen.\u00ab Immer mit dem Herrn arbeiten, immer. Bitte seid keine Proselytenmacher, sondern Evangelisierer. Es ist nicht sch\u00f6n, in eine Familie zu gehen, um einen Kompagnon mehr f\u00fcr die Firma \u00bbKirche\u00ab zu gewinnen: Das ist es nicht. Proselytenmacherei geht nicht. Papst Benedikt hat ein Wort gesagt, das wir nicht vergessen d\u00fcrfen: \u00bbDie Kirche w\u00e4chst nicht durch Proselytismus, sondern durch Anziehung\u00ab, also durch Zeugnis, durch Dienst. Seid Diener aller, und so sind die Dinge sch\u00f6n.<\/p>\n\n<p>Au\u00dferdem gibt es Augenblicke der Krise. Der Pfarrer hat von seinen Krisen gesprochen, die er gehabt hat. Ich w\u00fcrde euch gerne fragen \u2013 tue es aber nicht! \u2013: Wer von euch noch nie eine Krise hatte, m\u00f6ge die Hand heben. Wir alle hatten eine Krise. Und immer hat der Herr uns jemanden zur Seite gestellt, der uns geholfen hat. Und wenn du in einer Krise bist, dann lass dir helfen. Bitte um Hilfe. Verschlie\u00df dich nicht, bitte um Hilfe. Bitte um das Almosen der Gnade, und diese kommt immer durch einen Bruder, eine Schwester. Immer. Denn das Evangelium ist so. Die Verk\u00fcndigung \u00fcbernehmen nicht die Engel: Die Engel loben Gott und beh\u00fcten uns, aber wer soll verk\u00fcndigen? Wir. Wir alle. Und das ist der Weg. Ich danke euch f\u00fcr das, was ihr tut. Ihr seid mutig. Und auch diese Schmuckst\u00fccke, die hier sind, eure Kinder, sind eine Verhei\u00dfung f\u00fcr die Zukunft der Kirche. Lasst sie als gute Christen heranwachsen. Und es gef\u00e4llt mir, wie ihr singt. Bevor ich euch den Segen erteile, k\u00f6nntet ihr ein Lied f\u00fcr die Gottesmutter singen\u2026 Als ich hereingekommen bin, habt ihr eins gesungen\u2026 Wenn ihr noch ein anderes kennt\u2026<\/p>\n\n<p>Nach dem Gesang sagte der Papst: Danke. Jetzt erteile ich euch den Segen. <\/p>\n\n<p>Abschlie\u00dfend bat er die Gl\u00e4ubigen: Bitte betet f\u00fcr mich: Vergesst das nicht!<\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p>  <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n\n<p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BESUCH DER PFARREI ST. 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