{"id":13217,"date":"2020-06-03T10:50:30","date_gmt":"2020-06-03T09:50:30","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/treffen-mit-kirchlichen-bewegungen-und-neuen-gemeinschaften-am-30-05-1998\/"},"modified":"2020-06-16T18:20:47","modified_gmt":"2020-06-16T17:20:47","slug":"treffen-mit-kirchlichen-bewegungen-und-neuen-gemeinschaften-am-30-05-1998","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/treffen-mit-kirchlichen-bewegungen-und-neuen-gemeinschaften-am-30-05-1998\/","title":{"rendered":"TREFFEN MIT KIRCHLICHEN BEWEGUNGEN UND NEUEN GEMEINSCHAFTEN AM 30.05.1998"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">TREFFEN MIT KIRCHLICHEN BEWEGUNGEN UND NEUEN GEMEINSCHAFTEN AM 30.05.1998<\/h1>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Hl. Johannes Paul II.<\/h4>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"184\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998-300x184.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2715\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998-300x184.jpg 300w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p><strong>Petersplatz, 30. Mai 1998 *<\/strong><\/p>\n\n<p><p style=\"text-align: left;\"><em>Aus Platzgr\u00fcnden berichten wir im Folgenden nur \u00fcber den Artikel bez\u00fcglich des Neokatechumenalen Weges, den &#8222;L&#8217;Osservatore Romano&#8220; am 29. Mai 1998 ver\u00f6ffentlicht hat.<br\/><br\/>In der fr\u00fchen Kirche, als die Welt heidnisch war, mussten diejenigen, die Christ werden wollten, einen &#8222;Katechumenat\u201c gehen, das hei\u00dft, einen Weg der Glaubensformung zur Vorbereitung auf die Taufe. Heute hat der S\u00e4kularisierungsprozess viele Menschen dazu gebracht, den Glauben und die Kirche zu verlassen. Aus diesem Grund ist ein Weg der Formung zum Christentum notwendig. Der Neokatechumenale Weg ist keine Bewegung oder Vereinigung, sondern ein Instrument in den Pfarreien im Dienste der Bisch\u00f6fe, um viele Menschen, die die Kirche verlassen haben, zum Glauben zur\u00fcckzuf\u00fchren. Er wurde in den 60er Jahren von Kiko Arg\u00fcello und Carmen Hern\u00e1ndez in einem der \u00e4rmsten Vororte Madrids gegr\u00fcndet und vom damaligen Erzbischof von Madrid, Casimiro Morcillo, bef\u00f6rdert, der in dieser neuen Gruppe eine echte Wiederentdeckung des Wortes Gottes sah sowie eine praktische Umsetzung der liturgischen Erneuerung, die in genau diesen Jahren das Zweite Vatikanum in Gang gebracht hatte. Angesichts der positiven Erfahrungen in den Pfarreien von Madrid gab die Gottesdienstkongregation 1974 dieser Erfahrung den Namen &#8222;Neokatechumenaler Weg&#8220;. Es ist ein Weg der Bekehrung, durch den der Reichtum des Evangeliums wiederentdeckt werden kann. In den letzten Jahren hat sich der Weg auf 850 Di\u00f6zesen in 105 L\u00e4ndern mit 15.000 Gemeinschaften in 4.500 Pfarreien verbreitet. 1987 wurde in Rom das internationale missionarische Priesterseminar &#8222;Redemptoris Mater&#8220; er\u00f6ffnet, in dem junge Menschen aufgenommen sind, deren Berufungen in einer neokatechumenalen Gemeinschaft gereift sind und die sich f\u00fcr die Mission auf der ganzen Welt zur Verf\u00fcgung stellen. Viele Bisch\u00f6fe ahmten die Erfahrungen Roms nach, sodass es heute weltweit 35 Di\u00f6zesane missionarische Priesterseminare &#8222;Redemptoris Mater&#8220; gibt, in denen mehr als tausend Seminaristen ausgebildet werden. Als Antwort auf den Appell des Papstes f\u00fcr die Neuevangelisierung haben k\u00fcrzlich viele Familien, die den Weg gegangen sind, sich bereitgestellt, der Mission der Kirche zu helfen, indem sie in die am st\u00e4rksten s\u00e4kularisierten und entchristlichten Gebiete der Welt hinziehen und die Entstehung neuer missionarischer Pfarreien vorbereiten. Zu Beginn des Treffens, nach dem Gru\u00dfwort von Kardinal Stafford, erz\u00e4hlten die folgenden Personen ihre Erfahrungen: Chiara Lubich, Kiko Arg\u00fcello, Msgr. Luigi Giussani und Jean Venier. Im Folgenden die Rede von Kiko Arg\u00fcello:<\/em><\/p><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"513\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8857\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_2.jpg 768w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>Wir sind sehr froh, Heiliger Vater, denn Sie haben uns aufgefordert, dem Herrn f\u00fcr die wunderbaren Gaben des Apostolats, der Heiligkeit, der Liebe und der Evangelisierung zu danken, die der Heilige Geist in der Kirche als Frucht des Konzils hervorruft, um sie f\u00fcr die Neuevangelisierung zu bef\u00e4higen.<\/p>\n\n<p>Vielen Dank f\u00fcr die Gelegenheit, Gott in der Anwesenheit Petri und all dieser Br\u00fcder zu danken, die in \u00fcberwiegender Mehrheit von der Kirche entfernt waren. Aus Angst vor dem Tod lebten sie \u2013 wie ich auch \u2013 als Sklaven des Teufels, wie der Brief an die Hebr\u00e4er sagt (vgl. Hebr 2, 14-15). Aber Gott sandte seinen Sohn, um uns zu befreien. Christus hat mit seinem Tod und seiner Auferstehung dem Teufel die Kraft genommen. Auferstanden und in den Himmel aufgefahren, zeigt Christus dem Vater seine Wunden, als F\u00fcrsprecher f\u00fcr alle Menschen, und sendet uns den Heiligen Geist. So bezeugt der Geist unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind, Menschen, die von der Kraft der S\u00fcnde und des Todes gerettet wurden, gerettet von der Verf\u00fchrung des Fleisches und den T\u00e4uschungen der Welt, vor allem von dem Fluch, uns in allem zu suchen. Er, Christus, hat uns zu Teilhabern seiner Natur gemacht. Wir k\u00f6nnen lieben, wie er uns geliebt hat, das hei\u00dft jenseits des Todes, weil er uns sein Leben gibt, er gibt uns sein ewiges Leben.<\/p>\n\n<p>Aber wie k\u00f6nnen wir diesen immensen Reichtum allen Menschen bringen? Wie k\u00f6nnen wir sie mit einer erneuerten Sprache auf einen Weg f\u00fchren, in dem sie beginnen, gleich wie in einer Schwangerschaft, das g\u00f6ttliche Leben in sich zu tragen? Daf\u00fcr ist der Neokatechumenale Weg da. Gott sandte Carmen Hern\u00e1ndez und mich, um unter den Armen zu leben, wo er uns zusammen mit den Elendesten eine katechetische Synthese gab. Er lie\u00df uns ein Kerygma durch die Wiederentdeckung des Ostergeheimnisses in einer lebendigen Liturgie finden, wodurch das Leben der Menschen verwandelt wird und vor allem eine kleine christliche Gemeinschaft in Erscheinung tritt. All das kommt vom Zweiten Vatikanischen Konzil. Wir sind ein Instrument, um zu helfen, die konziliare Erneuerung in die Pfarreien zu bringen. Wir denken, dass genau das Konzil die Antwort des Heiligen Geistes auf die Herausforderungen des dritten Jahrtausends war, die Antwort vor allem auf die Herausforderung der S\u00e4kularisierung.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"517\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8862\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_3.jpg 768w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_3-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>Nachdem Sie von der S\u00e4kularisierung sprachen, die die Familie zerst\u00f6rt, haben Sie, Heiliger Vater, auf dem Symposium der europ\u00e4ischen Bisch\u00f6fe von 1985, den Bisch\u00f6fen gesagt: Der Heilige Geist hat bereits auf diese Herausforderung geantwortet und die Antwort darauf geweckt; weil es Christus ist, der seine Kirche rettet. Sie luden die Bisch\u00f6fe ein, die Zeichen da zu suchen, wo der Heilige Geist bereits wehte. Sie sagten, es sei eine Neuevangelisierung dringend n\u00f6tig, die vom allerersten apostolischen Modell inspiriert ist. Schon damals gab es eine Vereinheitlichung der Kultur, die &#8222;pax romana&#8220; hatte die Mittelmeerwelt vereinigt: eine Sprache, eine Kultur, die es der fr\u00fchen Kirche erm\u00f6glichte, sich schnell auszubreiten. Hier, Heiliger Vater, sehen Sie diesen Platz voller Br\u00fcder. Sehen Sie, wie viele kirchliche Realit\u00e4ten: Ihre Worte vor dreizehn Jahren waren prophetisch. Hier ist der Hauch des Heiligen Geistes, der helfen m\u00f6chte, die Kirche zu erneuern. Um den heutigen Menschen zu evangelisieren, werden Zeichen ben\u00f6tigt, die ihn zum Glauben rufen. Christus sagt: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe, und die Welt wird erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid. Seid vollkommen eins und die Welt wird glauben. Aber wir fragen: Wo in unseren Pfarreien ist diese Statur des Glaubens, die zu einem Sakrament werden kann, zu einem Zeichen f\u00fcr den s\u00e4kularisierten Menschen? Wo wird diese Liebe zum Feind sichtbar gemacht \u2013 die Liebe, mit der Christus uns geliebt hat, als wir seine Feinde waren?<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"380\" height=\"561\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8867\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_4.jpg 380w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_4-203x300.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>Der Neokatechumenale Weg m\u00f6chte, ebenso wie viele andere christliche Realit\u00e4ten, ein Weg in den Pfarreien sein, um den Glauben der Taufe zu st\u00e4rken und christliche Gemeinschaften zu bilden, die die Liebe Christi f\u00fcr alle Menschen sichtbar machen \u2013 eine neue Liebe, eine echte Neuheit f\u00fcr die Welt: die Liebe zum Feind, die Liebe in der Dimension des Kreuzes. Um zu dieser Statur des Glaubens zu gelangen, sagen wir, dass wir Gemeinschaften wie die Heilige Familie von Nazareth bilden sollen, in denen die Taufe, die wir erhalten haben, wachsen kann, wie es dem Sohn Gottes passiert ist, der eine Gemeinschaft brauchte, um als Mann zu reifen und erwachsen zu werden. Unser Glaube muss erwachsen werden und dem modernen Menschen Zeichen geben k\u00f6nnen. Heiliger Vater, wir haben auf diesem Weg des Glaubens gro\u00dfe Fr\u00fcchte gesehen: wiederaufgebaute Familien; Familien, die offen f\u00fcr das Leben sind, mit mehr als sechs oder sieben Kindern oder sogar neun Kindern; viele junge Menschen, die von den Drogen gerettet wurden; Tausende von Berufungen f\u00fcr Seminare und f\u00fcr das geweihte und kontemplative Leben; Familien, die sich anbieten, die schwierigsten Gebiete zu evangelisieren. All dies w\u00e4re ohne die Hilfe der Bisch\u00f6fe nicht m\u00f6glich gewesen, vor allem aber ohne die Hilfe von Petrus. Petrus! Als er uns das erste Mal sah, verteidigte uns Paul VI. gegen viele Anschuldigungen: &#8222;Ihr tut nach der Taufe, was die fr\u00fche Kirche vor der Taufe getan hat.&#8220; Und er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Das Vorher oder Nachher ist nebens\u00e4chlich. Wichtig ist, dass ihr die Authentizit\u00e4t anstrebt, die F\u00fclle des christlichen Lebens \u2013 dies ist ein sehr gro\u00dfes Verdienst, das Uns \u00fcberaus tr\u00f6stet.&#8220;<\/p>\n\n<p>Vor allem aber haben Sie, Eure Heiligkeit, beim Besuch von mehr als zweihundert Pfarreien Roms, mit solchem Mut zu uns gesprochen, Familien geschickt und uns ermutigt, Priesterseminare &#8222;Redemptoris Mater&#8220; zu er\u00f6ffnen. Sie best\u00e4tigten uns, halfen uns, gingen mit uns, akzeptierten, mit jeder Familie fotografiert zu werden, die in Mission geschickt wurde, damit jeder wusste, dass es sich um vom Papst gesandte Familien handelte; Sie halfen uns bei der Liturgie und kamen, um mit uns die Eucharistie zu feiern, um allen Mut zu machen, auch den Bisch\u00f6fen. Vor allem haben Sie den Weg in Ihrem Brief an Monsignore Cordes anerkannt: &#8222;Ich erkenne den Neokatechumenalen Weg an als ein Itinerarium katholischer Formation, g\u00fcltig f\u00fcr die Gesellschaft und f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Zeit&#8220;. Also, Eure Heiligkeit, helfen Sie uns weiter, denn diese Arbeit \u00fcbertrifft uns ungemein und wir f\u00fchlen uns sehr arm, nutzlose Diener, noch schlimmer, ein v\u00f6lliges Hindernis. Ohne Petrus k\u00f6nnten wir nicht weitermachen. Danke f\u00fcr alles.<\/p>\n\n<p><em>Wir berichten die Rede des Heiligen Vaters Johannes Paul II. an die f\u00fcnfhunderttausend Menschen, die den kirchlichen Bewegungen und den neuen Gemeinschaften angeh\u00f6ren und am Nachmittag vom 30. Mai am Petersplatz an dem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Treffen teilnahmen: &#8222;Da kam pl\u00f6tzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherf\u00e4hrt, und erf\u00fcllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen lie\u00df sich eine nieder; alle wurden mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt\u201c (Apg 2,2-4).<\/em><\/p>\n\n<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern! <br\/>&#13;\n&#13;\n1. Mit diesen Worten f\u00fchrt uns die Apostelgeschichte in das Herz des Pfingstereignisses ein. Uns werden die J\u00fcnger gezeigt, die, vereint mit Maria im Abendmahlsaal, die Gabe des Geistes empfangen. So wird die Verhei\u00dfung Jesu erf\u00fcllt und es beginnt die Zeit der Kirche. Von diesem Moment an wird der Wind des Geistes die J\u00fcnger Christi an die Enden der Erde bringen. Es wird sie zum Martyrium wegen des unerschrockenen Zeugnisses des Evangeliums f\u00fchren. Was vor zweitausend Jahren in Jerusalem geschah, wiederholt sich gleichsam heute Abend auf diesem Platz, Zentrum der christlichen Welt. Wie die Apostel befinden auch wir uns im Abendmahlsaal versammelt und sehnen uns nach der Ausgie\u00dfung des Geistes. Hier wollen wir mit der ganzen Kirche bekennen: &#8222;Nur einer ist der Geist &#8230; nur einer ist der Herr, &#8230; nur einer ist Gott, der alles in allen bewirkt&#8220; (1 Kor 12: 4-6). Dies ist die Atmosph\u00e4re, die wir erneut erleben wollen, indem wir die Gaben des Heiligen Geistes f\u00fcr jeden von uns und f\u00fcr das gesamte Volk der Getauften anflehen.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"516\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8872\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_5.jpg 768w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_5-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>2. Ich begr\u00fc\u00dfe und danke Kardinal James Francis Stafford, Pr\u00e4sident des P\u00e4pstlichen Rates f\u00fcr die Laien, f\u00fcr die Worte, die er zu Beginn dieses Treffens auch in eurem Namen an mich gerichtet hat. Mit ihm begr\u00fc\u00dfe ich die anwesenden Kardin\u00e4le und Bisch\u00f6fe. Ein besonderer Dank gilt Chiara Lubich, Kiko Arg\u00fcello, Jean Vanier und Luigi Giussani f\u00fcr ihre bewegenden Zeugnisse. Zusammen mit ihnen begr\u00fc\u00dfe ich die Gr\u00fcnder und F\u00fchrer der hier vertretenen neuen Gemeinschaften und Bewegungen. Schlie\u00dflich liegt es mir am Herzen, jeden von euch, Br\u00fcder und Schwestern, die zu den einzelnen kirchlichen Bewegungen geh\u00f6ren, anzusprechen. Ihr habt die Einladung, die ich an Pfingsten 1996 an euch gerichtet habe, umgehend und enthusiastisch angenommen und euch unter Anleitung des P\u00e4pstlichen Rates f\u00fcr die Laien sorgf\u00e4ltig auf dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Treffen vorbereitet, das uns auf das gro\u00dfe Jubil\u00e4um des Jahres 2000 vorbereitet. Der heutige Tag ist wirklich ein beispielloses Ereignis: Zum ersten Mal treffen sich die Bewegungen und die neuen kirchlichen Gemeinschaften mit dem Papst. Es ist das gro\u00dfe &#8222;gemeinsame Zeugnis&#8220;, das ich herbeigew\u00fcnscht habe f\u00fcr das dem Heiligen Geist gewidmete Jahr, auf dem Weg der Kirche zum gro\u00dfen Jubil\u00e4um. Der Heilige Geist ist hier bei uns! Er ist die Seele dieses bewundernswerten Ereignisses der kirchlichen Gemeinschaft. Wahrlich: &#8222;Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Wir wollen jubeln und seiner uns freuen&#8220; (Ps 117,24).<\/p>\n\n<p>3. In Jerusalem vor fast zweitausend Jahren, am Pfingsttag, vor einer Menschenmenge, die erstaunt und sp\u00f6ttisch war \u00fcber die unerkl\u00e4rliche Ver\u00e4nderung, die bei den Aposteln festgestellt wurde, verk\u00fcndete Petrus k\u00fchn: \u00abJesus, den Nazor\u00e4er, den Gott vor euch beglaubigt hat\u2026 habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht. Gott aber hat ihn auferweckt\u201c (Apg 2,22-24). In den Worten von Petrus tritt das Selbstbewusstsein der Kirche hervor, das auf der Gewissheit beruht, dass Jesus Christus lebt, in der Gegenwart wirkt und das Leben ver\u00e4ndert. Der Heilige Geist, der bereits in der Erschaffung der Welt und im Alten Bund am Wirken war, offenbart sich in der Menschwerdung und in dem Ostern des Gottessohnes und &#8222;explodiert&#8220; beinahe zu Pfingsten, um die Mission Christi, des Herrn, in Zeit und Raum zu verl\u00e4ngern. Der Geist gr\u00fcndet somit die Kirche als einen Strom neuen Lebens, der in der Geschichte der Menschen flie\u00dft.<\/p>\n\n<p><p style=\"text-align: left;\">4. Der Kirche, die nach Ansicht der V\u00e4ter der Ort ist, &#8222;wo der Geist bl\u00fcht&#8220; (Katechismus der katholischen Kirche, Nr. 749), spendete der Tr\u00f6ster k\u00fcrzlich mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ein erneutes Pfingsten, das eine neue und unerwartete Dynamik hervorgerufen hat. Immer wenn er eingreift, ist der Geist erstaunlich. Er erweckt Ereignisse, deren Neuheit verbl\u00fcfft; er ver\u00e4ndert die Menschen und die Geschichte radikal. Dies war die unvergessliche Erfahrung des Zweiten \u00d6kumenischen Vatikanischen Konzils, bei der die Kirche unter der Leitung desselben Geistes die charismatische Dimension ihrer selbst wiederentdeckt hat: \u201eDerselbe Heilige Geist heiligt au\u00dferdem nicht nur das Gottesvolk durch die Sakramente und die Dienstleistungen, er f\u00fchrt es nicht nur und bereichert es mit Tugenden, sondern \u201ateilt den Einzelnen, wie er will\u2018 (1 Kor 12,11), seine Gaben aus und verteilt unter den Gl\u00e4ubigen jeglichen Standes auch besondere Gnaden&#8230; f\u00fcr die Erneuerung und den vollen Aufbau der Kirche\u201c (Lumen Gentium, 12). Der institutionelle und der charismatische Aspekt sind f\u00fcr die Verfassung der Kirche beinahe mit-wesentlich und tragen, wenn auch auf unterschiedliche Weise, zu ihrem Leben, ihrer Erneuerung und der Heiligung des Volkes Gottes bei. Aus dieser von der Vorsehung gewollten Wiederentdeckung der charismatischen Dimension der Kirche hat sich \u2013 vor und nach dem Konzil \u2013 eine einzigartige Entwicklungslinie der kirchlichen Bewegungen und der neuen Gemeinschaften behauptet.<\/p><\/p>\n\n<p>5. Heute freut sich die Kirche \u00fcber die erneute Erf\u00fcllung der Worte des Propheten Joel, die wir gerade geh\u00f6rt haben: &#8222;Ich werde meinen Geist auf jeden Menschen ausgie\u00dfen &#8230;&#8220; (Apg 2,17). Ihr, die ihr hier anwesend seid, seid der konkrete Beweis f\u00fcr diese &#8222;Ausgie\u00dfung&#8220; des Geistes. Jede Bewegung unterscheidet sich von den anderen, aber alle sind in derselben Communio und f\u00fcr dieselbe Mission vereint. Einige vom Geist erweckte Charismen brechen hervor wie ein ungest\u00fcmer Wind, der die Menschen auf neue Wege des missionarischen Engagements f\u00fcr den radikalen Dienst am Evangelium bringt und fortrei\u00dft. So werden die Wahrheiten des Glaubens unabl\u00e4ssig verk\u00fcndet, den lebendigen Strom der Tradition als Geschenk begr\u00fc\u00dft und in jedem das gl\u00fchende Verlangen nach Heiligkeit geweckt. Euch allen, die ihr euch heute hier auf dem Petersplatz versammelt habt, und allen Christen m\u00f6chte ich heute zurufen: \u00d6ffnet euch mit F\u00fcgsamkeit f\u00fcr die Gaben des Geistes! Akzeptiert mit Dankbarkeit und Gehorsam die Charismen, die der Geist immer wieder schenkt! Vergesst nicht, dass jedes Charisma zum Gemeinwohl, also zum Wohle der ganzen Kirche, gegeben ist!<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"198\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_6-300x198.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2750\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_6-300x198.jpg 300w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_encuentro_movimientos_y_nuevas_comunidades_1998_6.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p> 6. Charismen sind von Natur aus kommunikativ und f\u00fchren zu jener \u201ebesonderen geistige Verwandtschaft\u201d zwischen den Menschen (vgl. Christifideles laici, 24) und zu jener Freundschaft in Christus, die die \u201eBewegungen\u201c entstehen lassen. Der \u00dcbergang vom urspr\u00fcnglichen Charisma zur Bewegung erfolgt aufgrund der geheimnisvollen Anziehungskraft, die der Gr\u00fcnder \u00fcber diejenigen aus\u00fcbt, die sich von seiner spirituellen Erfahrung mitrei\u00dfen lassen. Auf diese Weise stellen sich die von der kirchlichen Autorit\u00e4t offiziell anerkannten Bewegungen als Formen der Selbstverwirklichung und als Wiederschein der einen Kirche vor. Die Entstehung und Verbreitung der Bewegungen hat eine unerwartete und manchmal sogar st\u00f6rende Neuheit in das Leben der Kirche eingebracht. Dies hat Fragen, Unbehagen und Spannungen aufgeworfen. Manchmal hat es einerseits zu Vermutungen und Unm\u00e4\u00dfigkeiten gef\u00fchrt und andererseits zu nicht wenigen Vorurteilen und Vorbehalten. Es war eine Probezeit f\u00fcr ihre Loyalit\u00e4t, eine wichtige Gelegenheit, die Echtheit ihrer Charismen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Heute er\u00f6ffnet sich euch eine neue Etappe: die der kirchlichen Reife. Dies bedeutet nicht, dass alle Probleme gel\u00f6st w\u00e4ren. Es ist eher eine Herausforderung. Ein Weg, den es zu gehen gilt. Die Kirche erwartet von euch \u201ereife\u201c Fr\u00fcchte der Gemeinschaft und des Engagements.<\/p>\n\n<p>7. In unserer Welt, die oft von einer s\u00e4kularisierten Kultur dominiert wird, die gottlose Lebensmodelle anstiftet und f\u00f6rdert, wird der Glaube vieler auf die Probe gestellt \u2013 ja nicht selten erstickt und erl\u00f6scht. Daher besteht ein dringender Bedarf an einer starken Ank\u00fcndigung und einer soliden und gr\u00fcndlichen christlichen Formation. Welches Bed\u00fcrfnis besteht heute nach reifen christlichen Pers\u00f6nlichkeiten, die sich ihrer Taufidentit\u00e4t, ihrer Berufung und Mission in der Kirche und in der Welt bewusst sind! Welches Bed\u00fcrfnis nach lebhaften christlichen Gemeinschaften! Und hier kommen die Bewegungen und die neuen kirchlichen Gemeinschaften zum Vorschein: Sie sind die Antwort des Heiligen Geistes auf diese dramatische Herausforderung zum Ende des Jahrtausends. Sie sind diese von der Vorsehung gewollte Antwort. Wahre Charismen k\u00f6nnen nur nach einer Begegnung mit Christus in den Sakramenten streben. Die kirchlichen Realit\u00e4ten, denen ihr geh\u00f6rt, haben euch geholfen, die Taufberufung wiederzuentdecken; die in der Firmung empfangenen Gaben des Geistes aufzuwerten; euch der Barmherzigkeit Gottes im Sakrament der Vers\u00f6hnung anzuvertrauen und in der Eucharistie die Quelle und den Gipfel des ganzen christlichen Lebens anzuerkennen. So wie auch, dank dieser starken kirchlichen Erfahrung, wunderbare christliche Familien gegr\u00fcndet wurden, die zum Leben offen sind, wahre &#8222;Hauskirchen&#8220;, viele Berufungen zum Amtspriestertum und zum Ordensleben entstanden sind, sowie neue Formen des Laienlebens, die von den evangelischen R\u00e4ten inspiriert sind. In den Bewegungen und neuen Gemeinschaften habt ihr gelernt, dass der Glaube kein abstrakter Diskurs oder vages religi\u00f6ses Gef\u00fchl ist, sondern ein neues Leben in Christus, das vom Heiligen Geist erweckt wird.<\/p>\n\n<p>8. Wie kann die Authentizit\u00e4t des Charismas gesch\u00fctzt und garantiert werden? In diesem Zusammenhang ist es von grundlegender Bedeutung, dass sich jede Bewegung der Unterscheidung der zust\u00e4ndigen kirchlichen Autorit\u00e4t unterwirft. Aus diesem Grund befreit kein Charisma von der Bezugnahme und Unterwerfung unter die Hirten der Kirche. Mit klaren Worten schreibt das Konzil: \u201eDas Urteil \u00fcber ihre (sc. der Charismen) Echtheit und ihren geordneten Gebrauch steht bei jenen, die in der Kirche die Leitung haben und denen es in besonderer Weise zukommt, den Geist nicht auszul\u00f6schen, sondern alles zu pr\u00fcfen und das Gute zu behalten (vgl. 1\u00a0Thess5,12.19-21)\u201c (Lumen Gentium, 12). Dies ist die notwendige Garantie daf\u00fcr, dass die Stra\u00dfe, auf der ihr geht, die richtige ist! In der Verwirrung, die in der heutigen Welt herrscht, ist es so leicht, sich zu irren, der T\u00e4uschung nachzugeben. In der von den Bewegungen betreuten christlichen Formation darf das Element dieses selbstbewussten Gehorsams gegen\u00fcber den Bisch\u00f6fen, den Nachfolgern der Apostel, in Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri niemals fehlen! Ihr kennt die Kriterien der Kirchlichkeit von Laienaggregationen, die in der Apostolischen Ermahnung Christifideles laici (vgl. Nr. 30) enthalten sind. Ich bitte euch, ihnen immer mit Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und Demut anzuh\u00e4ngen, indem ihr eure Erfahrungen in die Ortskirchen und Pfarreien einbringt und immer in Gemeinschaft mit den Hirten bleibt und auf deren Hinweise achtet.<\/p>\n\n<p>9. Jesus sagte: \u201eIch bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh w\u00e4re ich, es w\u00fcrde schon brennen!\u201c (Lk 12,49). W\u00e4hrend sich die Kirche darauf vorbereitet, die Schwelle des dritten Jahrtausends zu \u00fcberschreiten, nehmen wir die Einladung des Herrn an, damit sein Feuer in unseren Herzen und in dem der Br\u00fcder lodert. Heute erhebt sich aus diesem Abendmahlsaal auf dem Petersplatz ein gro\u00dfes Gebet: Komm Heiliger Geist, komm und erneuere das Antlitz der Erde! Komm mit deinen sieben Gaben! Komm, Geist des Lebens, Geist der Wahrheit, Geist der Gemeinschaft und der Liebe! Die Kirche und die Welt brauchen dich. Komm, Heiliger Geist und mache die Charismen, die du schenkst, immer fruchtbarer. Gib diesen hier versammelten S\u00f6hnen und T\u00f6chtern neue Kraft und missionarischen Elan. Erweitere ihre Herzen, belebe ihr christliches Engagement in der Welt. Mache sie zu mutigen Boten des Evangeliums, zu Zeugen des auferstandenen Jesus Christus, Erl\u00f6ser und Retter des Menschen. St\u00e4rke ihre Liebe und ihre Loyalit\u00e4t zur Kirche. Auf Maria, die erste J\u00fcngerin Christi, Braut des Heiligen Geistes und Mutter der Kirche, die die Apostel am ersten Pfingsten begleitete, wenden wir unseren Blick, auf dass sie uns hilft, von ihrem Fiat die F\u00fcgsamkeit f\u00fcr die Stimme des Geistes zu lernen. Heute wiederholt Christus von diesem Platz aus zu jedem von euch: &#8222;Geht hinaus in die ganze Welt und verk\u00fcndet das Evangelium jedem Gesch\u00f6pf!&#8220; (Mk 16,15). Er z\u00e4hlt auf jeden von euch; die Kirche z\u00e4hlt auf euch. &#8222;Siehe \u2013 versichert der Herr \u2013 ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt&#8220; (Mt 28,20). Ich bin bei euch. Amen.<\/p>\n\n<p><em>(*) Vgl. &#8222;L&#8217;Osservatore Romano&#8220;, 1.-2. Juni 1998 (eigene \u00dcbersetzung aus dem Italienischen).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TREFFEN MIT KIRCHLICHEN BEWEGUNGEN UND NEUEN GEMEINSCHAFTEN AM 30.05.1998 Hl. Johannes Paul II. Petersplatz, 30. Mai 1998 * Aus Platzgr\u00fcnden berichten wir im Folgenden nur \u00fcber den Artikel bez\u00fcglich des Neokatechumenalen Weges, den &#8222;L&#8217;Osservatore Romano&#8220; am 29. Mai 1998 ver\u00f6ffentlicht hat. In der fr\u00fchen Kirche, als die Welt heidnisch war, mussten diejenigen, die Christ werden wollten, einen &#8222;Katechumenat\u201c gehen, das hei\u00dft, einen Weg der Glaubensformung zur Vorbereitung auf die Taufe.<\/p>\n<div class=\"read-more\"><a class=\"btn read-more-btn\" href=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/treffen-mit-kirchlichen-bewegungen-und-neuen-gemeinschaften-am-30-05-1998\/\">Mehr lesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":10123,"menu_order":90,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-13217","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13217"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13217\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15931,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13217\/revisions\/15931"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}