{"id":13841,"date":"2020-03-03T05:05:52","date_gmt":"2020-03-03T04:05:52","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-der-pfarrei-st-irenaeus-in-centocelle\/"},"modified":"2021-08-10T11:05:27","modified_gmt":"2021-08-10T10:05:27","slug":"besuch-der-pfarrei-st-irenaeus-in-centocelle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-der-pfarrei-st-irenaeus-in-centocelle\/","title":{"rendered":"BESUCH DER PFARREI ST. IREN\u00c4US IN CENTOCELLE"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">BESUCH DER PFARREI ST. IREN\u00c4US IN CENTOCELLE<\/h1>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Hl. Johannes Paul II.<\/h4>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"563\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_visita_parroquia_San_Irineo_1986.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6981\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_visita_parroquia_San_Irineo_1986.jpg 700w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_visita_parroquia_San_Irineo_1986-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p><strong>Rom, 9. M\u00e4rz 1986 *<\/strong><\/p>\n\n<p><em>Vor dreizehn Jahren entstand in der Pfarrei St. Iren\u00e4us die erste neokatechumenale Gemeinschaft. Seitdem hat sich der Weg entwickelt, indem eine immer gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Personen dazugekommen ist, sodass es heute f\u00fcnf Gemeinschaften in der Pfarrei gibt. F\u00fcr einige der Gl\u00e4ubigen ist schon der Zeitpunkt der \u201eRedditio\u201c, des \u00f6ffentlichen Glaubensbekenntnisses gekommen, nachdem sie f\u00fcr einige Jahre als Missionare in ihrem Stadtviertel unterwegs gewesen sind. Der lebendigen Wirklichkeit der neokatechumenalen Gemeinschaften begegnete Johannes Paul II. in der Pfarrkirche. Es war eine lange und festliche Begegnung, w\u00e4hrend derer aber auch Augenblicke tiefer Ergriffenheit nicht gefehlt haben, besonders dann, als zwei junge M\u00e4nner das \u201eCredo\u201c proklamierten, indem sie den Weg ihrer Umkehr und der Entdeckung der Liebe Gottes erw\u00e4hnten. <\/em>&#13;\n&#13;\n<br\/><em>Der Papst wurde mit dem Lied \u201eMaria, du hast an das Wort des Herrn geglaubt\u201c empfangen und hielt sich dann lange damit auf, die Anwesenden, insbesondere aber die zahlreichen Kinder, zu begr\u00fc\u00dfen.<br\/> Nach einer kurzen Vorstellung durch den Pfarrer richtete der Katechist Edoardo Magri achtungsvolle Gru\u00dfworte an den Papst, im Rahmen derer er die von den Gemeinschaften entfalteten Aktivit\u00e4ten und das damit Erreichte darstellte. Er erl\u00e4uterte die Bedeutung der Phase der \u201eTraditio\u201c, w\u00e4hrend derer die Br\u00fcder von Haus zu Haus gesandt werden, um das Evangelium zu verk\u00fcnden, sowie der \u201eRedditio\u201c, die ihren H\u00f6hepunkt mit der \u00dcbergabe eines Palmzweiges am Palmsonntag hat, ein Zeichen der Berufung des Christen, Zeugnis \u00fcber seinen Glauben bis zum Martyrium abzulegen. \u201eNach der \u201aRedditio\u2018 \u2013 sagte der Katechist Edoardo Magri \u2013 bitten wir unsere Br\u00fcder, sich dem Pfarrer zur Verf\u00fcgung zu stellen, gerade weil der Neokatechumenale Weg sich nicht als Bewegung versteht, die ein eigenes Ziel hat, sondern sich als Dienst f\u00fcr die Kirche sieht.\u201c<br\/> An die Mitglieder der neokatechumenalen Gemeinschaften richtete Papst Johannes Paul II. folgende Worte:<\/em><\/p>\n\n<p>Also, meine Lieben, wenn ich dieses Lied h\u00f6re, dieses Marienlied: \u201eMaria, du hast an das Wort des Herrn geglaubt\u201c, dann ist mir sofort bewusst, dass eine neokatechumenale Gruppe sich trifft. \u00dcberall, \u00fcberall h\u00f6re ich dieses Lied, ich h\u00f6re es in verschiedenen L\u00e4ndern und Kontinenten, wie ich auch diese Lieder k\u00fcrzlich in Indien geh\u00f6rt habe, denselben Ton, dieselbe Melodie, dieselben Worte: Diese Anrufung Mariens, die geglaubt hat, und so die erste Glaubende wurde, wir k\u00f6nnen sie die Koryph\u00e4e aller Glaubenden nennen. Sie hat geglaubt im vollsten und fruchtbarsten Sinn. \u201eMaria, du hast an das Wort des Herrn geglaubt\u201c: So hat sie ihre Verwandte Elisabeth gesegnet, ihre Cousine hat Maria mit diesen Worten gesegnet. Und mit diesen Worten preisen wir sie, preist sie die Kirche, die gesamte Kirche und besonders ihr, die Neokatechumenen.<br\/><br\/>&#13;\nF\u00fcr euch ist der Weg des Glaubens n\u00e4mlich wesentlich: Weg des Glaubens, jener Weg, der seinen sakramentalen Anfang in der Taufe hat, jener Weg, der das ganze Menschenleben eines jeden von uns hindurch andauert. Wie ihr es schon, vor allem in der ersten Ansprache, richtig gesagt habt, hat dieser Weg auch seinen Rhythmus. Dieser Rhythmus dr\u00fcckt sich mit den beiden Worten \u201eTraditio\u201c und \u201eRedditio\u201c aus. Der Glaube muss \u201etradiert\u201c, \u00fcbergeben und empfangen, angenommen werden, und dies macht man mit der Taufe und sp\u00e4ter in der christlichen Erziehung. Dies geschieht durch die verschiedenen Personen, die verschiedenen Boten Gottes, sowie es f\u00fcr Maria durch den Engelsboten Gabriel geschah. Es geschah durch Jesus Christus, der der erste und absolute Bote Gottes f\u00fcr die ganze Menschheit ist. Es geschah durch die Apostel und es geschieht durch die Kirche.<br\/><br\/>&#13;\nDieser erste Rhythmus, diese erste Etappe ist es, die \u201eTraditio\u201c zu empfangen, es ist Tradition: Der Glaube wird \u201etradiert\u201c und wird empfangen. Das muss man dann mit einer anderen Etappe fortsetzen und weiterf\u00fchren: diese ist die \u201eRedditio\u201c. Der einmal empfangene Glaube muss weitergegeben werden, weil er ein Gl\u00fcck ist, ein Schatz, ein von Gott angebotene kostenloser Schatz, und nicht nur dazu, um ihn in uns zu verstecken und ihn in einem intimistischen, privaten Sinne zu leben, sondern er ist uns gegeben, er ist uns \u201etradiert\u201c, um den anderen weitergegeben zu werden. Man muss aber eine gro\u00dfe Begeisterung, eine gro\u00dfe Glaubens\u00fcberzeugung haben, um ihn zu den anderen zu tragen, um ihn den anderen zu \u00fcbergeben. Und so werden die Neokatechumenen zu Katechisten-Itineranten, sie bringen das Evangelium Christi, sie bringen das Glaubenszeugnis; nicht blo\u00df heilige Worte in einem abstrakten Sinn, sondern bezeugte Worte, Wort Gottes, vom Glauben eines jeden bezeugt. Das ist eine Kraft. <\/p>\n\n<p>Also, ihr Lieben, ich w\u00fcnsche euch, dass dieser Doppelrhythmus des Glaubens: Traditio und Redditio immer den Rhythmus eures Lebens darstelle, wenn ihr am Weg seid, oder auch wenn ihr nach der Beendigung dieses Weges zur\u00fcckkommt; aber ihr kommt zur\u00fcck als besonders reife Christen, in die Gemeinschaft der Kirche, in die Gemeinschaft der Pfarrei.<\/p>\n\n<p>Ich sehe euch immer sehr gerne, die Treffen mit euch sind immer sehr fr\u00f6hlich, und zwar aus zwei Gr\u00fcnden: Ein Grund ist euer Gesang, er ist sehr kraftvoll, er klingt, er klingt; der andere Grund sind die Kinder, die Kleinen, die \u2013 sagen wir so \u2013 ihren Neokatechumenalen Weg machen, Gott sei Dank! Und sie bringen uns viel Freude, es ist immer f\u00fcr uns alle und f\u00fcr mich eine gro\u00dfe Freude, wenn ich sie sehe. Ich m\u00f6chte euch alle mit diesem Segen umarmen und euch auch ein frohes Osterfest auf eurem Neokatechumenalen Weg w\u00fcnschen. Es segne euch der allm\u00e4chtige Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Frohe Ostern!<br\/><br\/><i>(*) Vgl. \u201eL\u2019Osservatore Romano\u201c, 10. \u2013 11. M\u00e4rz 1986, mit Erg\u00e4nzungen aus der Tonbandaufnahme (eigene \u00dcbersetzung aus dem Italienischen).<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BESUCH DER PFARREI ST. IREN\u00c4US IN CENTOCELLE Hl. Johannes Paul II. Rom, 9. M\u00e4rz 1986 * Vor dreizehn Jahren entstand in der Pfarrei St. Iren\u00e4us die erste neokatechumenale Gemeinschaft. Seitdem hat sich der Weg entwickelt, indem eine immer gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Personen dazugekommen ist, sodass es heute f\u00fcnf Gemeinschaften in der Pfarrei gibt. F\u00fcr einige der Gl\u00e4ubigen ist schon der Zeitpunkt der \u201eRedditio\u201c, des \u00f6ffentlichen Glaubensbekenntnisses gekommen, nachdem sie f\u00fcr<\/p>\n<div class=\"read-more\"><a class=\"btn read-more-btn\" href=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-der-pfarrei-st-irenaeus-in-centocelle\/\">Mehr lesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":10123,"menu_order":35,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-13841","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13841"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13841\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24299,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13841\/revisions\/24299"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}