{"id":13858,"date":"2020-06-06T10:51:25","date_gmt":"2020-06-06T09:51:25","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-in-der-pfarrei-st-felix-von-cantalice-am-04-05-1986\/"},"modified":"2020-06-08T12:53:53","modified_gmt":"2020-06-08T11:53:53","slug":"besuch-in-der-pfarrei-st-felix-von-cantalice-am-04-05-1986","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-in-der-pfarrei-st-felix-von-cantalice-am-04-05-1986\/","title":{"rendered":"BESUCH IN DER PFARREI ST. FELIX VON CANTALICE AM 04.05.1986"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">BESUCH IN DER PFARREI ST. FELIX VON CANTALICE AM 04.05.1986<\/h1>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Hl. Johannes Paul II.<\/h4>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"495\" height=\"396\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Camino-Neocatecumenal-Visita-parroquia-San-Felice-Cantalice.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13917\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Camino-Neocatecumenal-Visita-parroquia-San-Felice-Cantalice.jpg 495w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Camino-Neocatecumenal-Visita-parroquia-San-Felice-Cantalice-300x240.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 495px) 100vw, 495px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p><strong>Rom, 4. Mai 1986 *<\/strong><\/p>\n\n<p><em>Stark vertreten sind in der Gemeinde die neokatechumenalen Gruppen. Der Papst hatte mit ihnen eine besondere Begegnung, bei der er, nachdem er das Zeugnis eines der Katechisten der Gemeinschaft geh\u00f6rt hatte, an die zahlreichen Treffen mit neokatechumenalen Gruppen in allen Pfarreien Roms und im Laufe seiner Besuche in anderen St\u00e4dten Italiens und in der Welt erinnert hat. Es sind Gruppen, die etwas haben \u2013 wie der Papst betont hat \u2013, das erlaubt, sie von anderen zu unterscheiden.<\/em><\/p>\n\n<p><em>Vorstellung durch den Katechisten der Pfarrei (Giacomo): <\/em><br\/>&#13;\n&#13;\nEure Heiligkeit, ich spreche, denn ich bin der Katechist dieser Br\u00fcder. Zuerst einmal bin ich sehr zufrieden, mit Ihnen zusammen zu sein, in der Gnade, die uns die Kirche im \u00dcberfluss und mit Z\u00e4rtlichkeit gibt. Das sage ich, denn von Natur aus bin ich gewaltt\u00e4tig. Ich hatte eine kummervolle, leidvolle Kindheit und da ich nicht in der Kirche war, hat das in mir ein Bild von Gott als Richter entstehen lassen, der mir in irgendeiner Art das zur\u00fcckzahlen musste, was ich erlitten hatte. Das alles hat mich zu gro\u00dfem Leiden gebracht, auch dazu, dass ich auf total falsche Art aufgewachsen bin, und ich bin einer jener Christen gewesen, die Ansto\u00df erregen, da sie Sachen predigen, die sie dann nicht in die Tat umsetzen. Als ich mir diese Wirklichkeit eingestand, dass n\u00e4mlich ich Ansto\u00df den anderen war, weil ich die Gewaltt\u00e4tigkeit zu meinem <em>Credo<\/em> gemacht hatte, da war ich schon verheiratet und hatte zwei kleine Kinder. Ich hatte Angst vor mir selbst, Heiliger Vater, und ich habe auch daran gedacht, meinem Leben ein Ende zu setzen; ich habe die Jungfrau Maria, die ich verehrte, gebeten, mir zu helfen, mir einen Sinn daf\u00fcr zu geben, was ich tat, denn ich war wirklich verloren. Als ich an einem Sonntag zur Heiligen Messe ging, habe ich einen Laien getroffen, einen mit Bart so wie ich, der mir die Vergebung und die Barmherzigkeit Jesu Christi f\u00fcr so Gewaltt\u00e4tige wie mich verk\u00fcndete. Auch f\u00fcr Gewaltt\u00e4tige wie mich hatte der Herr einen Weg der R\u00fcckkehr zur Liebe und Vergebung. So, Vater, sind es schon 15 Jahre, die ich auf diesem Weg bin, und die Kirche sendet mich in die Welt, um die Vergebung und die Barmherzigkeit zu verk\u00fcnden.<\/p>\n\n<p><em>Der Papst richtete diese Worte an die anwesenden neokatechumenalen Gemeinschaften:<\/em><\/p>\n\n<p>Danke f\u00fcr dieses Zeugnis. Es ist nicht das erste Mal, dass ich das Zeugnis eines Neokatechumenen h\u00f6re, und immer bin ich sehr bewegt. Aber vor allem, als ich gekommen bin, und das Lied \u201eMaria, selige Maria\u201c h\u00f6rte, wusste ich sofort, wer jene sind, die singen, denn an diesem Lied erkenne ich euch \u00fcberall: Inmitten des afrikanischen Kontinentes oder in Indien, an jedem beliebigen Platz der Welt zeichnet ihr euch durch dieses Lied aus: \u201eMaria, selige Maria, du hast an das Wort des Herrn geglaubt\u201c. Das bezeichnet euren Weg, charakterisiert den Weg der ganzen neokatechumenalen Gemeinschaft, eines jeden von euch, denn dieser Weg ist ein Weg des Glaubens; eines manchmal v\u00f6llig wiedergefundenen Glaubens, wiedergefunden in tiefer Umkehr, wie man in verschiedenen Zeugnissen h\u00f6rt. Manchmal ist es ein wiedergefundener Glaube in dem Sinn, dass er vertieft ist, neugefunden in seiner Tiefe, denn der Glaube hat eine wunderbare, immense Tiefe, deren wir Gl\u00e4ubige uns oft nicht bewusst sind. Die Tiefe des Glaubens! Der Glaube ist Teilnahme an der Erkenntnis Gottes selbst. Gott l\u00e4sst uns sich selbst kennenlernen, quasi mit seiner eigenen Erkenntnis. Der Glaube bereitet uns auf die Schau Gottes vor und enth\u00e4lt schon den Keim dieser Schau Gottes, der beseligenden Schau des Himmels. Also, der Glaube muss in unserem Leben immer wiedergefunden werden, und diese Wirklichkeit des Glaubens, diese Tiefe des Glaubens, ist oft auch in den Gl\u00e4ubigen, den Christen, verdunkelt: Sie wissen nicht, was diese Tiefe ist, sie wissen nicht, was sie als Gl\u00e4ubige, als diejenigen, die den Glauben haben, in sich tragen! Euer Weg besteht nun darin: den Glauben wiederzuentdecken, entweder ganz, oder im Sinn einer Vertiefung dessen, was ihr schon vorher hattet. Hier passt das Lied \u201eMaria, selige Maria, du hast an das Wort des Herrn geglaubt\u201c sehr gut.<\/p>\n\n<p>Man kann sich keinen tieferen, vollkommeneren Glauben vorstellen als den von Maria. Es ist der Gipfel des Glaubens, den ein menschliches Wesen jemals hatte: der Glaube von Maria, der Glaube, der sich vor allem im Moment der Verk\u00fcndigung zeigte. Wir k\u00f6nnen sagen, es ist ein unglaublicher Glaube, denn, um diesen Glauben auszudr\u00fccken, braucht man ein Paradoxon. Als die Jungfrau zu Elisabeth ging, hat Elisabeth das so ausgedr\u00fcckt: \u201eSelig ist die, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df\u201c. Der Glaube Mariens ist sicher ein Beispiel des Glaubens aller Gl\u00e4ubigen, all jener, die den Glauben wiederfinden, die den Glauben vertiefen, und besonders von euch, die ihr diesen Weg des Glaubens als Auftrag habt, ich w\u00fcrde sagen, als besonderes Charisma, Neokatechumene zu sein. So macht es mir immer Freude, eure Gruppen zu treffen, denn zusammen mit den Eltern und den Erwachsenen treffe ich viele Kinder. Man sagt, dass die Neokatechumenen gro\u00dfe Familien haben, Kinder haben \u2013 noch mehr \u2013, viele Kinder haben: Das ist auch ein Beweis des Glaubens, des Glaubens an Gott. Um einem Menschen das Leben zu geben, braucht man Glauben an Gott. Wenn wir heute diese gro\u00dfe, sogenannte demographische, Krise erleben, Krise der Familie, Krise der Elternschaft, der Mutterschaft, eine gro\u00dfe und tiefe Krise, ist es eine Konsequenz des Fehlens vom Glauben an Gott.<\/p>\n\n<p>Man kann das nur durch einen tiefen Glauben \u00e4ndern, verwandeln, verbessern. Man braucht den Glauben an Gott, um dem Menschen Leben zu geben. Das wollte ich dem hinzuf\u00fcgen, was ich vorher sagte, um auch diesen Aspekt eures Weges zu best\u00e4tigen. Es segne euch der allm\u00e4chtige Gott, der Vater, der Sohn und der Heiliger Geist: Er segne eure Familien. <\/p>\n\n<p>(*) Vgl. \u201eL\u2019Osservatore Romano\u201c\u201a 5. \u2013 6. Mai 1986, mit Erg\u00e4nzungen aus der Tonbandaufnahme (eigene \u00dcbersetzung aus dem Italienischen).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BESUCH IN DER PFARREI ST. FELIX VON CANTALICE AM 04.05.1986 Hl. Johannes Paul II. Rom, 4. Mai 1986 * Stark vertreten sind in der Gemeinde die neokatechumenalen Gruppen. 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