{"id":14025,"date":"2020-06-08T11:32:18","date_gmt":"2020-06-08T10:32:18","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-in-der-pfarrei-st-eligius-am-26-04-1987\/"},"modified":"2020-06-11T13:45:38","modified_gmt":"2020-06-11T12:45:38","slug":"besuch-in-der-pfarrei-st-eligius-am-26-04-1987","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-in-der-pfarrei-st-eligius-am-26-04-1987\/","title":{"rendered":"BESUCH IN DER PFARREI ST. ELIGIUS AM 26.04.1987"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">BESUCH IN DER PFARREI ST. ELIGIUS AM 26.04.1987<\/h1>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Hl. Johannes Paul II.<\/h4>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<p><strong>Rom, 26. April 1987 *<\/strong><\/p>\n\n<p><em>Ein wichtiges christliches Zeugnis wird in der Pfarrei St. Eligius von den in der neokatechumenalen Gemeinschaft vereinigten Laien gegeben. Sie ist zun\u00e4chst eine offene, nicht in sich selbst geschlossene, gut ins Pfarrleben integrierte Gemeinschaft. Diese Anwesenheit hat \u00fcberall, besonders in Familien, eine bedeutsame Botschaft der Freiheit und der Liebe gebracht, auch durch die Wesensart der Glieder der Gemeinschaft: direkt, einfach, dem\u00fctig.<\/em><br \/><em>Papst Johannes Paul II. hat die Vertreter der neokatechumenalen Gemeinschaft in einem anderen Raum der Pfarrei getroffen. Am Eingang wurde er mit dem sch\u00f6nen und bewegenden an Maria gerichteten Lied empfangen: \u201eMaria, selige Maria, du hast geglaubt an das Wort des Herrn\u201c. Einer der Gruppe hat daraufhin kurz die Geschichte der neokatechumenalen Gemeinschaft in der Pfarrei St. Eligius beschrieben. Er hat von Anfangsschwierigkeiten berichtet, von pr\u00e4genden Momenten, die sie gemeinsam in der Pfarrei erleben, und er sprach davon, wie sich die Gemeinschaft der Wirklichkeit \u00f6ffnet, die sie umgibt. \u201eAus Ihrem Besuch\u201c, so am Ende seiner Begr\u00fc\u00dfung, \u201ewollen wir Kraft und Ansporn sch\u00f6pfen, um mit erneuertem Eifer auf unserem Weg des Glaubens weiterzugehen.\u201c<\/em><\/p>\n\n<p><em>In der Antwort auf die an ihn gerichteten Gr\u00fc\u00dfe sagte der Papst:<\/em><\/p>\n\n<p>Vor allem h\u00e4tte ich vielleicht die Pflicht, euch von den vielen neokatechumenalen Gemeinschaften zu gr\u00fc\u00dfen, die ich in Lateinamerika getroffen, zumindest gesehen habe an den verschiedenen Orten meiner Reise, angefangen von Montevideo, dann in diesem ausgedehnten Land, das Chile ist, und dann in dem anderen gro\u00dfen Land Argentinien. Ich habe sehr oft die Aufschrift \u201eneokatechumenale Gemeinschaften\u201c gesehen, nat\u00fcrlich auf Spanisch. Also, all diese Gemeinschaften gr\u00fc\u00dften den Papst, empfingen den Papst, ja, sie empfingen ihn mit genau diesem Geist, mit dem ihn die Neokatechumenen in Rom in diversen Pfarreien empfangen. Mit den gleichen Liedern, zumindest mit denselben Melodien, die hier gesungen werden, mit denselben Themen. Ich denke, unser Treffen sollte davon profitieren, sollte sich zumindest darauf beziehen, denn eure Bewegung ist wirklich sehr dynamisch, und geht in verschiedene Teile der Welt. Sie sp\u00fcrt ihre Berufung, den Ruf des Herrn, in der Kirche anwesend zu sein, dort, wo die Kirche schon besteht, wo sie ihren christlichen Weg lebt, den Weg der Taufe, dort, wo die Kirche manchmal sehr schwach ist, sehr reduziert, in L\u00e4ndern mit katholischer Minderheit wie zum Beispiel in den skandinavischen L\u00e4ndern.<\/p>\n\n<p>Dies ist das Erste, was ich euch sagen m\u00f6chte. Dann will ich die Merkmale unseres Treffens unterstreichen, heute, am zweiten Ostersonntag, das hei\u00dft am Ende der Osteroktav. Hier ist f\u00fcr alle Christen, f\u00fcr die Katholiken, vielleicht mit noch gr\u00f6\u00dferer Bedeutung f\u00fcr die Orthodoxen, f\u00fcr alle Christen ist es wirklich das gr\u00f6\u00dfte Fest, \u201eSolemnitas solemnitatum\u201c. Aber nicht nur Fest, es ist das gr\u00f6\u00dfte Geheimnis. Geheimnis, in dem unser geistlicher Weg beginnt und in dem er endet, auf das hin unser geistlicher Weg ausgerichtet ist. Ihr als Neokatechumenen seid besonders auf das Ostergeheimnis ausgerichtet, durch die sakramentale Wirklichkeit der Taufe. Wir erleben noch gemeinsam zu Ostern die Taufe. Es gen\u00fcgt, die Ostervigil zu sehen, die ganze Liturgie, wie sie seit Jahrhunderten gefeiert wird, besonders in den ersten christlichen Generationen, und wie sie heute in St. Peter gefeiert wird. Sie vereinigt diese zwei Dimensionen: die Dimension des Pascha und die Dimension der Taufe. Denn das, was der Wirklichkeit des Pascha entspricht, ist unser Leben, und vor allem, ich w\u00fcrde nicht vor allem, sondern in erster Linie sagen, die Taufe. Eure Berufung ist es, die Taufe tiefer zu leben, das Geheimnis der Taufe zu vertiefen, das den Ausgangspunkt bildet, das Fundament unseres christlichen Lebens, unseres Christseins. Ich w\u00fcnsche euch also, dass ihr euren Weg, der der Neokatechumenale Weg ist, das hei\u00dft gleichzeitig auch Weg der Intensit\u00e4t des Wortes Gottes, fortsetzt. Es geh\u00f6ren zusammen: Sakrament, Taufe und Wort Gottes.<\/p>\n\n<p>Wir k\u00f6nnen sagen, dass die neokatechumenale Bewegung diese gro\u00dfe Herausforderung des Wortes Gottes empfangen hat. Dieses Wort betrachten, vertiefen, lesen \u2013 lesen im tiefen Sinn des Wortes \u201elesen\u201c \u2013 lesen hei\u00dft genau vertiefen, hei\u00dft auf den Grund der Bedeutung gehen, zum Wesen der bedeutenden Dinge gehen. Seht, eure neokatechumenale Berufung ist sehr gebunden, grundlegend gebunden an das Wort Gottes. Das Wort Gottes leben und es die anderen leben lassen. So seid ihr oft gleichzeitig Katechumenen und Katechisten, und das ist recht so. Man kann sagen, eine gute Ausbildung, um Katechist zu sein, ist Neokatechumene zu sein, diesen Neokatechumenalen Weg zu leben. Denn die Wahrheiten des Glaubens k\u00f6nnen nicht nur intellektuell ausgelegt werden, mit theoretischen Kenntnissen. Ja, auch damit, aber vor allem m\u00fcssen sie mit der Gnade Gottes, mit dem Licht des Heiligen Geistes gelebt werden. Schluss jetzt, um nicht zu sehr in die Materie einzusteigen, die euren spezifischen Treffen als Neokatechumenen eigen ist. Ich w\u00fcnsche euch ein sch\u00f6nes Ostern, dieses \u201eChrist\u00f3s An\u00e9sti\u201c, wie man auf Griechisch sagt, oder \u201eChrist\u00f3s Vascr\u00e9s\u201c auf Russisch. Das dr\u00fcckt das Zentrum, den Kern unseres Christentums aus.<\/p>\n\n<p>Ich w\u00fcnsche euch, dass ihr dem Kern unseres Christentums immer n\u00e4her kommt, dass ihr andere n\u00e4herkommen lasst zu diesem zentralen Kern unseres Christentums, auch die, die weit fernstehend sind.<\/p>\n\n<p>Der Herr segne euch und eure Familien; Familien, Ehepaare, Jugendliche, Kinder, alle.<br \/><br \/><i>(*) Vgl. \u201eL\u2019Osservatore Romano\u201c, 27.-28. April 1987, mit Erg\u00e4nzungen aus Tonbandaufnahme, (eigene \u00dcbersetzung aus dem Italienischen).<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BESUCH IN DER PFARREI ST. ELIGIUS AM 26.04.1987 Hl. Johannes Paul II. Rom, 26. April 1987 * Ein wichtiges christliches Zeugnis wird in der Pfarrei St. Eligius von den in der neokatechumenalen Gemeinschaft vereinigten Laien gegeben. Sie ist zun\u00e4chst eine offene, nicht in sich selbst geschlossene, gut ins Pfarrleben integrierte Gemeinschaft. 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