{"id":14422,"date":"2020-06-09T14:35:29","date_gmt":"2020-06-09T13:35:29","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-in-der-pfarrei-st-aloisius-gonzaga-am-06-11-1988\/"},"modified":"2020-06-11T13:56:24","modified_gmt":"2020-06-11T12:56:24","slug":"besuch-in-der-pfarrei-st-aloisius-gonzaga-am-06-11-1988","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/worte-der-paepste\/hl-johannes-paul-ii\/besuch-in-der-pfarrei-st-aloisius-gonzaga-am-06-11-1988\/","title":{"rendered":"BESUCH IN DER PFARREI ST. ALOISIUS GONZAGA AM 06.11.1988"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">BESUCH IN DER PFARREI ST. ALOISIUS GONZAGA AM 06.11.1988<\/h1>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Hl. Johannes Paul II.<\/h4>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<p><strong>Rom, 6. November 1988 *<\/strong><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_visita_parroquia_San_Luis_Gonzaga_1988-300x200.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2153\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_visita_parroquia_San_Luis_Gonzaga_1988-300x200.jpg 300w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Camino_Neocatecumenal_Juan_Pablo_II_visita_parroquia_San_Luis_Gonzaga_1988.jpg 424w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p><em>In den Aufgaben der Pfarrei nehmen und nahmen Evangelisierung und Katechese, verglichen mit anderen Aktivit\u00e4ten, einen vorrangigen Platz ein. Es wurden verschiedene Versuche zur Wiederbelebung der Sonntagsmessen unternommen und Pfarrtage zur F\u00f6rderung der Initiativen der Gemeinde organisiert. Man hat mit besonderer Aufmerksamkeit die Fernstehenden durch Besuche bei den Familien gesucht. Die Firmvorbereitung wurde intensiviert, indem man versuchte, auch nach der Firmung und bei der Ehevorbereitung die Menschen zu begleiten.<\/em>&#013;\n&#013;\n<em>Zu dieser st\u00e4ndigen und so stark beanspruchenden, aber auch so fruchtbringenden Arbeit leisten die Neokatechumenen einen besonderen Beitrag. Sie sind seit etwa zwanzig Jahren hier in der Pfarrei St. Aloisius Gonzaga aktiv, und heute mit f\u00fcnf Gemeinschaften anwesend, die ungef\u00e4hr 150 Erwachsene und 80 Kinder umfassen. Es sind auch von der Pfarrei Parioli verschiedene Katechisten-Itineranten in verschiedene L\u00e4nder Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas abgereist. Die Neokatechumenen empfingen den Heiligen Vater in einem gro\u00dfen, wei\u00dfen Zelt, das im Hof des Pfarrkomplexes aufgestellt war. Der kurzen Einleitung des Pfarrers folgte eine Vorstellung der verschiedenen Gemeinschaften seitens Kiko Arg\u00fcellos, der Initiator des Neokatechumenalen Weges.<\/em><\/p>\n\n<p><em>Nach einer liebevollen Begr\u00fc\u00dfung der zahlreich anwesenden Kinder sprach der Papst:<\/em><\/p>\n\n<p>Die Radikalit\u00e4t des Evangeliums, der wir auf verschiedenen Seiten der Evangelien begegnen, dr\u00fcckt man vor allem in dem Wort: \u201cDas Leben hingeben\u201d aus. Christus war ohne Zweifel ein Lehrer, ein \u201cRabbi\u201d, er hat gelehrt: Aber er hat uns alles gesagt, indem er zum Schluss sein Leben hingab. Durch seinen Tod und seine Auferstehung. Sein letztes Wort ist das vollst\u00e4ndigste Wort. Also, das Leben geben. Ich sehe, dass in euren neokatechumenalen Gemeinschaften das Wort Fleisch wird. Es sind so viele, die bereit sind, das Leben auf verschiedene Art zu geben, es sind viele. Das wei\u00df der Heilige Geist recht gut. <\/p>\n\n<p>Eine andere \u00dcberlegung h\u00e4ngt mit dem Wort vom Sauerteig zusammen. Wir kennen das Gleichnis des Evangeliums, das vom Sauerteig spricht, recht gut. Schaut, ihr seid ein Sauerteig. Ein Sauerteig, der den Teig wachsen l\u00e4sst. Die Kirche ist eine Masse, die Menschheit ist eine noch gr\u00f6\u00dfere Masse. Auch die Kirche ist eine Masse. Aber diese Masse ist manchmal eine tr\u00e4ge Masse, nicht gen\u00fcgend katechisiert, nicht gen\u00fcgend gen\u00e4hrt von den Sakramenten, nicht gen\u00fcgend dar\u00fcber im Klaren, was die Taufe ist. Wir k\u00f6nnen sagen, dass die Taufe in jedem von uns der erste Sauerteig ist, der uns pers\u00f6nlich in unserem K\u00f6rper leben l\u00e4sst, in unserem Geist, der uns die Taufe in unserer Person leben l\u00e4sst. Wir sind uns immer ungen\u00fcgend dar\u00fcber im Klaren, was unsere Taufe ist. Der heilige Paulus hat uns Hinweise, perfekte Hinweise dar\u00fcber hinterlassen, was die Taufe ist. Wir aber sind uns immer zu wenig dar\u00fcber im Klaren, was die Taufe ist, was ihrer Wirklichkeit ist; dar\u00fcber, was sie bedeutet. Deshalb braucht man also den Sauerteig, um die Erkenntnis der Taufe wachsen zu lassen \u2013 der Taufe, die ihrerseits selbst ein sakramentaler Sauerteig ist. Es ist aber auch ein apostolischer Sauerteig notwendig.<\/p>\n\n<p>Basierend auf dieser Erkenntnis, macht ihr euch zum Sauerteig f\u00fcr die Massen in den Kirchen, in den Di\u00f6zesen, in den Pfarreien. So bewirkt ihr, dass sich ein Wort erf\u00fcllt, das voll mit dem \u00fcbereinstimmt, was Christus wollte: \u201eGeht hinaus\u201c. Er sagte nicht: Nehmt die Pal\u00e4ste, die Reicht\u00fcmer, die H\u00e4user, nein. Er sagte ihnen: \u201eGeht hinaus\u201c. So seid auch ihr Itineranten in \u00dcbereinstimmung mit dem Wort Christi. Auch der Heilige Vater versucht trotz seiner Wohnung, des Vatikans, des Petersdomes, auch er versucht, ein wenig Itinerant zu sein.<\/p>\n\n<p>Ich habe nicht vorgegeben, alle Aspekte ersch\u00f6pfend zu behandeln. Aber schon in diesen vier Beobachtungen k\u00f6nnt ihr euch selbst finden, euer Abbild; darin k\u00f6nnt ihr auch eine Ermutigung finden, immer das zu bleiben, was ihr seid; das, was ihr sein wollt. Seht aber auch in diesen Worten meinen Segen, und hoffen wir, dass er die Gnade des Herrn ausdr\u00fcckt und mit sich bringt. Der Sauerteig, die Itineranz, w\u00e4chst unter der Gnade des Herrn.<\/p>\n\n<p>Der Katechist, der vor kurzem gesagt hat, dass er in seinem Herzen einen Ruf geh\u00f6rt hat: sicher hatte er ihn geh\u00f6rt, weil Kiko gewirkt hat, aber nur als menschliches Instrument. In Wirklichkeit war es der Heilige Geist, der wirkte, die Gnade Gottes, der Heilige Geist, der zu wehen begonnen hat. Es war der Heilige Geist, der wehte und diesen Herrn nicht mehr in Frieden lie\u00df. Denn Christus ist nicht gekommen, um uns in Frieden zu lassen. Er ist gekommen, um uns vielmehr den Frieden zu bringen, den gr\u00f6\u00dften Frieden, den der Mensch anstrebt, den Frieden mit Gott, die Vers\u00f6hnung. Er ist aber nicht gekommen, um uns ein bequemes, ruhiges Leben zu bringen, nein, sicher nicht.<br \/><br \/><i>(*) Vgl. \u201eL\u2019Osservatore Romano\u201c, 7. November 1988 (eigene \u00dcbersetzung aus dem Italienischen).<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BESUCH IN DER PFARREI ST. ALOISIUS GONZAGA AM 06.11.1988 Hl. Johannes Paul II. Rom, 6. November 1988 * In den Aufgaben der Pfarrei nehmen und nahmen Evangelisierung und Katechese, verglichen mit anderen Aktivit\u00e4ten, einen vorrangigen Platz ein. Es wurden verschiedene Versuche zur Wiederbelebung der Sonntagsmessen unternommen und Pfarrtage zur F\u00f6rderung der Initiativen der Gemeinde organisiert. Man hat mit besonderer Aufmerksamkeit die Fernstehenden durch Besuche bei den Familien gesucht. 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