{"id":11014,"date":"2020-05-17T19:53:12","date_gmt":"2020-05-17T18:53:12","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/zum-gedenken-an-den-100-geburtstag-vom-hl-johannes-paul-ii\/"},"modified":"2021-08-10T11:06:02","modified_gmt":"2021-08-10T10:06:02","slug":"zum-gedenken-an-den-100-geburtstag-vom-hl-johannes-paul-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/zum-gedenken-an-den-100-geburtstag-vom-hl-johannes-paul-ii\/","title":{"rendered":"Zum Gedenken an den 100. Geburtstag des Hl. Johannes Paul II."},"content":{"rendered":"<div align=\"center\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YP94G8ESmU8\" width=\"560\" height=\"315\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<p>Die Geschichte der Beziehung zwischen Johannes Paul II. und dem Neokatechumenalen Weg, mit Kiko, Carmen und Pater Mario hat etwas Unglaubliches. Etwas Gro\u00dfes: Einerseits sp\u00fcrte er mit prophetischem Geist die Gabe, die der Weg f\u00fcr die Kirche war, und andererseits gab es auf Seiten der Initiatoren des Weges eine \u00dcbereinstimmung, die von Vertrauen und Beteiligung an der Sendung der Kirche gepr\u00e4gt war.<\/p>\n\n<p>Zu Recht meint Kiko: \u201eIn Johannes Paul II. fand ich einen \u201aRiesen\u2018: Er hat uns immer das Doppelte von dem gegeben, worum wir ihn gebeten oder von dem, was wir von ihm erhofft hatten; er ging immer dar\u00fcber hinaus: Es war etwas, was dich vor dir selbst klein erscheinen lie\u00df. Er hat den Weg approbiert, und zwar mit einem \u00fcberraschenden Brief an Bischof Paul Josef Cordes, von ihm mit der Betreuung des Apostolats des Weges betraut, in dem stand: \u201eIch w\u00fcnsche mir, dass die Br\u00fcder im bisch\u00f6flichen Amt \u2013 zusammen mit ihren Presbytern \u2013 dieses Werk f\u00fcr die Neuevangelisierung zur Geltung bringen und unterst\u00fctzen, damit es sich gem\u00e4\u00df der von den Initiatoren vorgeschlagenen Leitlinien vollzieht&#8230;\u201c: Es war mehr, als wir uns vorstellen konnten. Er hatte den Mut, die Gr\u00fcndung des Priesterseminars Redemptoris Mater von Rom gegen tausend Schwierigkeiten und Kontroversen zu erlauben.\u201c<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"522\" height=\"419\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1988-27mar-Giovanni-Paolo-II-udienza-cammino-neocatecumenale-Kiko-Argu\u0308elo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10662\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1988-27mar-Giovanni-Paolo-II-udienza-cammino-neocatecumenale-Kiko-Argu\u0308elo.jpg 522w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1988-27mar-Giovanni-Paolo-II-udienza-cammino-neocatecumenale-Kiko-Argu\u0308elo-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><\/figure><\/figure><\/div>\n\n<p>Kiko erinnert sich an sein erstes Treffen mit Papst Johannes Paul II. am Ende der Eucharistiefeier in der Kapelle von Castel Gandolfo: \u201eAm Ende der Heiligen Messe sagte er uns, dass er w\u00e4hrend der Feier und beim Nachdenken \u00fcber uns Folgendes vor sich gesehen habe: \u201aAtheismus, Taufe, Katechumenat\u2018. Und es \u00fcberraschte uns, weil er das Wort \u201aKatechumenat\u2018 nach dem Wort \u201aTaufe\u2018 gesetzt hatte, was ungew\u00f6hnlich und v\u00f6llig neu war, vor allem nach den Bedr\u00e4ngnissen, die wir hatten, weil wir \u00fcber \u201aKatechumenat nach der Taufe\u2018 sprachen\u201c.<\/p>\n\n<p>\u201eNach der Heiligen Messe fragte ich ihn, ob er mich alleine empfangen k\u00f6nnte, und er nahm mich am Arm und f\u00fchrte mich zu einem B\u00fcro, in dem wir uns einander gegen\u00fcber setzten. Voller Furcht erz\u00e4hlte ich ihm von der Erscheinung der Heiligen Jungfrau Maria, die ich empfangen hatte: \u201aEs sollen Gemeinschaften gebildet werden, so wie die Heilige Familie von Nazareth, die in Demut, Einfachheit und Lob leben; der andere ist Christus\u2018. Ich erz\u00e4hlte ihm das, auch mit Angst, als \u201aVision\u00e4r\u2018 betrachtet zu werden, um ihn zu fragen: ,Diese Gemeinschaften, Vater, was sind sie?\u2018 In der Tat hatten wir ein Identit\u00e4tsproblem in den Pfarreien: eine Bewegung? Eine Laienvereinigung&#8230;? Wer sind wir? Was sind wir in der Kirche? Und zu meiner \u00dcberraschung sagte er zu mir: ,Sie sind die Kirche\u2018.\u201c<\/p>\n\n<p>Der Papst hatte immer besondere Aufmerksamkeit, eine gro\u00dfe Bewunderung f\u00fcr Carmen, weil er die Bedeutung anerkannte, die sie f\u00fcr den Weg hatte, besonders f\u00fcr ihren \u201eweiblichen Genius\u201c und f\u00fcr ihre gro\u00dfe Liebe zum Konzil und zur Kirche. Kiko erinnert immer gerne an eine Anekdote: \u201eAls wir als Berater des P\u00e4pstlichen Rates f\u00fcr die Laien nach einer Plenarsitzung einer nach dem anderen an dem Heiligen Vater vorbeigingen, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen, war er schon sehr krank: Man wusste nicht, ob er h\u00f6ren konnte oder nicht, er sa\u00df mit gesenktem Kopf und geschlossenen Augen da. Als ich vor ihm stand, sagte Kard. Ry\u0142ko, der an seiner Seite war, ihm ins Ohr: ,Es ist Kiko\u2018. Darauf hob der Papst den Kopf, \u00f6ffnete die Augen und sagte mit lauter Stimme: ,Und Carmen! Wo ist Carmen?\u2018 Und alle Anwesenden brachen in einen gro\u00dfen Applaus aus.\u201c<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"596\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1985-09dic-Giovanni-Paolo-II-presbiteri-comunita-neocatecumenali.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10707\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1985-09dic-Giovanni-Paolo-II-presbiteri-comunita-neocatecumenali.jpg 768w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1985-09dic-Giovanni-Paolo-II-presbiteri-comunita-neocatecumenali-300x233.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<p>\u201eGrunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen wir sagen\u201c, f\u00e4hrt Kiko fort, \u201edass Johannes Paul II. \u201aein Mensch\u2018 ohne jede Art von Klerikalismus war, unvoreingenommen, immer freundlich. Ein Mensch, sage ich? \u201aEin Freund\u2018. Und noch besser, \u201aein Prophet\u2018: Auf dem 6. Symposium der europ\u00e4ischen Bisch\u00f6fe am 11. Oktober 1985 machte er eine sehr tiefgr\u00fcndige Analyse \u00fcber die Situation der S\u00e4kularisierung Europas: der soziale Relativismus, die Zerst\u00f6rung der Familie, der Mangel an Berufungen usw. Gegen\u00fcber dieser Analyse, die auf den ersten Blick katastrophal anmutete, sagte er den Bisch\u00f6fen, dass der Heilige Geist auf diese Situation bereits geantwortet habe. Um die \u201aSymptome dieses Wehen des Geistes\u2018 zu finden, sagte er, \u201awird es manchmal notwendig sein, schrumpfende Muster aufzugeben\u2018 und dorthin zu gehen, wo der Heilige Geist sichtbar am Werk ist.\u00a0 N\u00e4mlich, wo die Familien wieder aufgebaut werden, wo die Berufungen zur\u00fcckkehren, wo es ein wahres Wachstum des Glaubens gibt&#8230; Abschlie\u00dfend sagte er, dass die Kirche zum Abendmahlssaal zur\u00fcckkehren m\u00fcsse, um den Heiligen Geist zu empfangen, der ihr bei der Neuevangelisierung helfen werde, und es daher notwendig sei, <strong>\u201azum allerersten apostolischen Modell zur\u00fcckzukehren\u2018<\/strong>. Bedeutet das etwa, dass die Kirche dazu zur\u00fcckkehren muss, sich in den H\u00e4usern zu versammeln, wie es beispielsweise im Brief an die Kolosser hei\u00dft, wo der hl. Paulus sagt, Nympha und die Kirche, die sich in ihrem Haus versammelt, zu begr\u00fc\u00dfen&#8230;?\u201c<\/p>\n\n<p>Bereits als Erzbischof von Krakau hatte er den Neokatechumenalen Weg kennengelernt und aufgenommen, aber war vor allem w\u00e4hrend seines langen Pontifikats hatte er die Gelegenheit, in engem Kontakt mit diesem \u201eGeschenk Gottes f\u00fcr seine Kirche\u201c<em> [1]<\/em> zu treten.<\/p>\n\n<p>Papst Johannes Paul II. begann, die Pfarreien der Di\u00f6zese Rom zu besuchen und hier traf er die Realit\u00e4t des Weges. So lernte er direkt kennen, was der Weg ist, das Gute, das er in den Pfarreien tut, wie er so viele Fernstehende in die Kirche bringt; all das zur Freude der Taufe, zur Sch\u00f6nheit des Lebens: Er sah Gemeinschaften voller Ehepaare, die sich ohne Angst f\u00fcr das Leben \u00f6ffneten, voll von jungen Menschen. Aus seinem v\u00e4terlichen Herzen kamen Worte der Ermutigung, der Fr\u00f6hlichkeit und der Freude \u2013 wenn er nicht selbst nach einem bestimmten Lied des Weges fragte, ein Lied, das er durch seine vielen Reisen auf f\u00fcnf Kontinenten gelernt hatte.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"519\" height=\"464\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1987-27dic-Giovanni-Paolo-II-udienza-privata-invio-famiglie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10677\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1987-27dic-Giovanni-Paolo-II-udienza-privata-invio-famiglie.jpg 519w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1987-27dic-Giovanni-Paolo-II-udienza-privata-invio-famiglie-300x268.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 519px) 100vw, 519px\" \/><\/figure>\n<p>Bei einem Besuch der Gemeinschaften am Ende des Pastoralbesuchs in der Pfarrei Unserer Lieben Frau vom Allerheiligsten Sakrament und der Heiligen Kanadischen M\u00e4rtyrer in Rom, sprach er von der \u201eradikalen Konfrontation\u201c, die heute in der Gesellschaft stattfinde und dass wir daf\u00fcr \u201eeinen radikalen Glauben brauchen\u201c:<\/p>\n\n<p><em>\u201eEs k\u00f6nnten sich noch mehr Punkte anschlie\u00dfen, aber ich m\u00f6chte damit aufh\u00f6ren. Wir, meine Lieben, leben in einer Zeit, in der wir die Erfahrung einer radikalen Konfrontation machen \u2013 und ich sage das, weil das auch meine Erfahrung so vieler Jahre ist \u2013, einer radikalen Konfrontation, die sich von \u00fcberall her aufdr\u00e4ngt. Es gibt nicht nur eine einzige Ausgabe davon, es gibt verschiedene Konfrontationen in der Welt: Glaube und Gegenglaube, Evangelium und Gegenevangelium, Kirche und Gegenkirche, Gott und Gegengott, wenn wir so sagen wollen. Es gibt keinen Gegengott, es kann keinen Gegengott geben, aber es kann einen Gegengott im Menschen geben, im Menschen kann die radikale Leugnung Gottes entstehen. Seht, wir leben diese historische Erfahrung, mehr als fr\u00fchere Epochen. In dieser unserer Epoche m\u00fcssen wir einen radikalen Glauben wiederentdecken, radikal verstanden, radikal gelebt und radikal verwirklicht. Einen solchen Glauben haben wir n\u00f6tig. Ich hoffe, dass eure Erfahrung in einer solchen Perspektive entstanden ist und euch zu einer gesunden Radikalisierung unseres Christseins, unseres Glaubens, zu einem authentischen, dem Evangelium gem\u00e4\u00dfen Radikalismus f\u00fchren kann (\u2026)\u201c [2].<\/em><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"661\" height=\"396\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1988-31ene-Giovanni-Paolo-II-visita-parrocchia-santa-maria-goretti.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10722\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1988-31ene-Giovanni-Paolo-II-visita-parrocchia-santa-maria-goretti.jpg 661w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1988-31ene-Giovanni-Paolo-II-visita-parrocchia-santa-maria-goretti-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 661px) 100vw, 661px\" \/><\/figure>\n<p>Ein paar Jahre sp\u00e4ter, in der Pfarrei St. Maria Goretti, in Rom, sagte er:<\/p>\n\n<p><em>\u201eIch sehe also die Entstehung des Neokatechumenats, eures Weges, so: Einer \u2013 ich wei\u00df nicht, ob Kiko oder andere \u2013 hat sich gefragt: Woher kam die Kraft der Urkirche? Und woher kommt die Schw\u00e4che der Kirche von heute, die viel gr\u00f6\u00dfer ist? Und ich denke, er hat die Antwort im Katechumenat, in diesem Katechumenat gefunden. Das ist es, was ich dann f\u00fchle, wenn ich einige Momente mit euch erlebe.<\/em><\/p>\n\n<p><em>Ich w\u00fcnsche euch, dass ihr diesen Weg fortsetzt, und weiterhin alle Anforderungen lebt, die daraus kommen, weil es kein kurzer Weg ist. Wenn man den missionarischen Katechumenat bedenkt, scheint es manchmal schwer zu sein: vier Jahre! Ihr seid anspruchsvoller: Eurer dauert sieben Jahre oder l\u00e4nger! Ich w\u00fcnsche euch daher, dass ihr auf eurem Weg weiterhin immer fordernd bleibt, und vor allem w\u00fcnsche ich, dass ihr weiterhin all diese Fr\u00fcchte hervorbringt, denn an euch, an euren Gemeinschaften kann man wirklich sehen, wie aus der Taufe alle Fr\u00fcchte des Heiligen Geistes erwachsen, alle Charismen des Heiligen Geistes, alle Berufungen, die ganze Authentizit\u00e4t des christlichen Lebens in der Ehe, im Priestertum, in den verschiedenen Berufen, in der Welt, schlie\u00dflich in der ganzen Welt\u201c [3].<\/em><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"349\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Camino-Neocatecumenal-Juan-Pablo-II-Carmen-Hernandez-Mario-Pezzi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10642\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Camino-Neocatecumenal-Juan-Pablo-II-Carmen-Hernandez-Mario-Pezzi.jpg 620w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Camino-Neocatecumenal-Juan-Pablo-II-Carmen-Hernandez-Mario-Pezzi-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n<p><em>\u201eAlso, \u201aneokatechumenal\u2018, als zeitliche Realit\u00e4t, bedeutet eine Gemeinschaft, die in der Pfarrei die Neuheit des christlichen Lebens, seine Frische, seine Originalit\u00e4t wiederfindet, denn dies ist das Leben in seinem vollen Sinn, das g\u00f6ttliche Leben. Das ist das Leben, das f\u00fcr alle Ewigkeit vor uns liegt, nicht nur das Leben in diesen Jahren hier auf Erden. Das Leben mit Gott, das Leben als Kinder Gottes, beseelt vom eingeborenen Sohn Gottes, der das Wort ist, menschgeworden und geboren von der Jungfrau Maria: Jesus Christus\u201c [4].<\/em><\/p>\n\n<p>In der christlichen Initiation liegt die gemeinschaftliche Dimension, die der Heilige Vater oft betont:<\/p>\n\n<p><em>\u201eAll dies erkl\u00e4rt ihr mit eurer Gemeinschaft, mit eurer br\u00fcderlichen Gemeinschaft und mit eurer Freude, auch mit eurem Gesang und gewiss mit dem Gebet\u2026\u201c [5].<\/em><\/p>\n\n<p><em>\u201eDie Gruppe oder vielmehr die Gemeinschaft baut sich immer von innen her, innerlich auf; und auch innerlich ber\u00fchrt uns der Heilige Geist, er ber\u00fchrt jeden von uns, das, was jeder von uns ist: seine pers\u00f6nliche Intimit\u00e4t, seine geistliche Intimit\u00e4t. Aber er ber\u00fchrt niemanden von uns getrennt, individuell, weil er uns geschaffen hat, Gemeinschaft zu sein, in Communio zu leben. Er ber\u00fchrt jeden von uns, um uns in Communio wiederaufzubauen. Und so erkl\u00e4ren sich auch alle diese Gemeinschaften in der christlichen Communio, wie die eure \u2013 wie alle euren, weil es f\u00fcnf Gemeinschaften sind\u201c [6].<\/em><\/p>\n\n<p><em>\u201eAu\u00dferdem tut ihr es [die Taufe wiederentdecken] in den Gemeinschaften, ihr lebt es in den Gemeinschaften. Es ist kein einsamer Prozess, es ist ein gemeinschaftlicher Prozess, es ist ein Gesamtprozess. Ihr lebt mit Freude der Wiederentdeckung der Taufe, ihrer wahren Bedeutung, ihrer vollen Wirklichkeit: gemeinsam, zusammen!\u201c [7].<\/em><\/p>\n\n<p>In der Pfarrei St. Felix von Cantalice (Rom) betonte der Papst die Gabe der Kinder in den Gemeinschaften des Weges:<\/p>\n\n<p><em>\u201eMan sagt, dass die Neokatechumenen gro\u00dfe Familien haben, Kinder haben, viel mehr noch, viele Kinder haben: Das ist auch ein Beweis des Glaubens, des Glaubens an Gott. Um einem Menschen das Leben zu geben, braucht man Glauben an Gott. Wenn wir heute diese gro\u00dfe, sogenannte demographische, Krise erleben, Krise der Familie, Krise der Elternschaft und der Mutterschaft, also eine gro\u00dfe und tiefe Krise, ist es eine Konsequenz des Fehlens vom Glauben an Gott. Man kann das nur durch einen tiefen Glauben \u00e4ndern, verwandeln, verbessern. Man braucht den Glauben an Gott, um dem Menschen Leben zu geben.\u201c [8].<\/em><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"491\" height=\"373\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1986-7dic-Giovanni-Paolo-II-udienza-privata-comunita-spagna-e-ivrea-Iniciadores-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10814\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1986-7dic-Giovanni-Paolo-II-udienza-privata-comunita-spagna-e-ivrea-Iniciadores-1.jpg 491w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1986-7dic-Giovanni-Paolo-II-udienza-privata-comunita-spagna-e-ivrea-Iniciadores-1-300x228.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 491px) 100vw, 491px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>Und in der Pfarrei St. Maria Goretti (Rom) f\u00fcgt er hinzu:<\/p>\n\n<p><em>\u201eWie erkl\u00e4ren wir den Geburtenr\u00fcckgang, mehr noch wie erkl\u00e4ren wir die Haltung gegen das Leben von Gemeinschaften, Nationen, Gruppen und politischen Kreisen? Es erkl\u00e4rt sich durch den Mangel an Glauben an den Menschen. Aber dieser Mangel an Glauben an den Menschen kommt aus einem Mangel von Glauben an Gott. Der Mensch hat seine eigene Dimension, sein Prinzip; und dieses Prinzip ist in Gott selbst, weil er nach seinem Abbild, ihm \u00e4hnlich geschaffen wurde, und das erkl\u00e4rt uns, wer der Mensch ist, wie er leben kann und wie er sterben kann. Dann braucht es Mut, in dieser Welt zu leben, und ich sehe in dieser Begegnung mit diesen Familien und mit diesen Itineranten ein Zeichen christlichen Mutes\u201c [9].<\/em><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"492\" height=\"351\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1991-3ene-Giovanni-Paolo-II-udienza-invio-cento-famiglie-Iniciadores.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10692\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1991-3ene-Giovanni-Paolo-II-udienza-invio-cento-famiglie-Iniciadores.jpg 492w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/1991-3ene-Giovanni-Paolo-II-udienza-invio-cento-famiglie-Iniciadores-300x214.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px\" \/><\/figure>\n<p>Am Ende dieser kurzen Darstellung der Beziehung zwischen dem Hl. Johannes Paul II. und dem Neokatechumenalen Weg und als Siegel eines kirchlichen Weges voller himmlischer Fr\u00fcchte und Segen, erscheint es uns notwendig, an sein trostvolles Wort am Ende des Prozesses der Vorbereitung und Approbation des Statuts in Castel Gandolfo im Jahr 2002 zu erinnern:<\/p>\n\n<p><em>\u201eK\u00f6nnten wir vers\u00e4umen, dem Herrn f\u00fcr jene Fr\u00fcchte zu danken, die der Neokatechumenale Weg w\u00e4hrend seines \u00fcber drei\u00dfigj\u00e4hrigen Bestehens erbracht hat? In einer verweltlichten Gesellschaft wie der unseren, in der religi\u00f6se Gleichg\u00fcltigkeit weit verbreitet ist und viele Personen so leben, als g\u00e4be es Gott nicht, ist es f\u00fcr viele Menschen notwendig, die Sakramente der christlichen Initiation, insbesondere das Sakrament der Taufe, neu zu entdecken. Der Weg ist gewiss eine der providentiellen Antworten, um dieser dringenden Notwendigkeit zu begegnen.<\/em><\/p>\n\n<p><em>Nehmen wir eure Gemeinschaften: Wie oft haben sie dazu beigetragen, Sch\u00f6nheit und Gr\u00f6\u00dfe der empfangenen Taufberufung neu zu entdecken! Wieviel Hochherzigkeit und Eifer in der Verk\u00fcndigung des Evangeliums Jesu Christi, insbesondere an die Fernstehenden. Wie viele Berufungen zum Priesteramt und Ordensleben sind dank dieses Weges christlicher Bildung entstanden!\u201c [10].<\/em><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Camino-Neocatecumenal-Juan-Pablo-II-Iniciadores-Kiko-Arg&#xFC;ello-Carmen-Hernandez.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10604\"\/><\/figure>\n<div style=\"height:37px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<p><em>[1] Benedikt XVI., Ansprache an die Mitglieder des Neokatechumenalen Weges, 17. Januar 2011.<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[2] L\u2019Osservatore Romano, 3. \u2013 4. November 1980.<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[3] L\u2019Osservatore Romano, 1. \u2013 2. Februar 1988.<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[4] Besuch von Papst Johannes Paul II. in der Pfarrei St. Anna in Casal Morena (Rom), in: L\u2019Osservatore Romano, 3. \u2013 4. Dezember 1984.<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[5] Besuch von Papst Johannes Paul II. in der Pfarrei St. Antonius in Piazza Asti (Rom), in: L\u2019Osservatore Romano, 7. \u2013 8. Mai 1979.<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[6] Besuch von Papst Johannes Paul II. in der Pfarrei St. Lukas Evangelist (Rom), in: L\u2019Osservatore Romano, 5. \u2013 6. November 1979.<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[7] Besuch von Papst Johannes Paul II. in der Pfarrei St. Johannes Evangelist in Spinaceto (Rom), in: L\u2019Osservatore Romano, 19. \u2013 20. November 1979.<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[8] Vgl. L\u2019Osservatore Romano, 5. \u2013 6. Mai 1986 (erg\u00e4nzt durch Tonaufnahme).<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[9] L\u2019Osservatore Romano, 1. \u2013 2. <\/em><em>Februar 1988.<\/em>&#13;\n&#13;\n<em>[10] Ansprache des Heiligen Vaters an die Initiatoren des Weges, die Katechisten-Itineranten und die Presbyter des Neokatechumenalen Weges (Castel Gandolfo, 21. September 2002), in: L\u2019Osservatore Romano, 22. September 2002.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte der Beziehung zwischen Johannes Paul II. und dem Neokatechumenalen Weg, mit Kiko, Carmen und Pater Mario hat etwas Unglaubliches. Etwas Gro\u00dfes: Einerseits sp\u00fcrte er mit prophetischem Geist die Gabe, die der Weg f\u00fcr die Kirche war, und andererseits gab es auf Seiten der Initiatoren des Weges eine \u00dcbereinstimmung, die von Vertrauen und Beteiligung an der Sendung der Kirche gepr\u00e4gt war. Zu Recht meint Kiko: \u201eIn Johannes Paul II.<\/p>\n<div class=\"read-more\"><a class=\"btn read-more-btn\" href=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/zum-gedenken-an-den-100-geburtstag-vom-hl-johannes-paul-ii\/\">Mehr lesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[897],"tags":[900,899,877,901],"class_list":["post-11014","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hl-johannes-paul-ii","tag-100-geburtstag-vom-hl-johannes-paul-ii","tag-dank","tag-video","tag-video-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11014","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11014"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11014\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24323,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11014\/revisions\/24323"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11014"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11014"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11014"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}