{"id":37440,"date":"2019-01-14T06:00:04","date_gmt":"2019-01-14T05:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/eucharistiefeier-zum-achtzigsten-geburtstag-von-kiko-argueello-homilie-pater-mario\/"},"modified":"2024-03-07T20:47:59","modified_gmt":"2024-03-07T19:47:59","slug":"eucharistiefeier-zum-achtzigsten-geburtstag-von-kiko-argueello-homilie-pater-mario","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/de\/eucharistiefeier-zum-achtzigsten-geburtstag-von-kiko-argueello-homilie-pater-mario\/","title":{"rendered":"Eucharistiefeier zum achtzigsten Geburtstag von Kiko Arg\u00fcello. Homilie Pater Mario"},"content":{"rendered":"\n<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern:<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-circle-mask\"><figure class=\"alignright size-thumbnail\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Camino_Neocatecumenal_Mario_Pezzi-150x150.jpg\" alt=\"Mario Pezzi\" class=\"wp-image-230\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>In dieser Eucharistiefeier danken wir heute Gott daf\u00fcr, dass er Kiko vor achtzig Jahren hat auf die Welt kommen lassen, und gleichzeitig gedenken wir mit Dankbarkeit im Gebet seines Vaters und seiner Mutter, die ihn geboren hat.<\/p>\n\n<p>Ein weiterer Grund, dem Herrn daf\u00fcr zu danken, ist, dass er ihn mit so vielen und vielf\u00e4ltigen Gaben ausgestattet hat und dass er uns durch ihn, in Zusammenarbeit mit Carmen Hern\u00e1ndez, den Neokatechumenalen Weg geschenkt hat, dem wir alle hier Anwesenden zu Dank verpflichtet sind.<\/p>\n\n<p>Die Kirchenv\u00e4ter sprechen von der ersten Geburt, der nat\u00fcrlichen Geburt, und von einer zweiten Geburt, die in der Taufe stattfindet, wenn die Kirche uns in ihrem Scho\u00df aufnimmt. Wir k\u00f6nnen sagen, dass diese zweite Geburt dank des langen, schrittweisen und fortschreitenden neokatechumenalen Weges die gro\u00dfen Reicht\u00fcmer und M\u00f6glichkeiten unserer Taufe in uns allen zum Vorschein und zum Wachsen gebracht hat, durch die wir in unseren Gemeinschaften &#8222;nicht aus verderblichem, sondern aus unverg\u00e4nglichem Samen, das hei\u00dft aus dem lebendigen und ewigen Wort Gottes&#8220; erneuert worden sind (1 Petr 1,23).<\/p>\n\n<p>Papst Johannes Paul II. hatte bei seinen Begegnungen mit den neokatechumenalen Gemeinschaften in den Pfarreien Roms bereits von diesem in der Taufe empfangenen Samen des ewigen Lebens als einem fast toten Samen im Leben vieler Christen gesprochen, aber in der Halle Paul VI. bei der Audienz, die den Jugendlichen des Weges im Hinblick auf den Weltjugendtag in Denver gew\u00e4hrt wurde, hatte er nachdr\u00fccklich betont: &#8222;Die Taufe ist nicht statisch. Sie wird in den Pfarrb\u00fcchern eingetragen, und das reicht aus. Aber nein, sie ist nicht statisch, sie ist <strong><em>dynamisch<\/em><\/strong>: Sie provoziert gerade einen Weg des christlichen Lebens&#8220; (Rom, 28. M\u00e4rz 1993). Das dynamische Merkmal der Taufe, ein verborgener Schatz mit enormen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten, der uns von nun an das ewige Leben schmecken l\u00e4sst.<\/p>\n\n<p>Unsere heutige Anwesenheit ist ein Ausdruck der Dankbarkeit gegen\u00fcber Gott und Kiko daf\u00fcr, dass wir in unserem Leben DEN GLAUBEN gefunden haben, diese &#8222;verborgene Perle von gro\u00dfem Wert&#8220;, die unser Leben positiv ver\u00e4ndert hat, unterst\u00fctzt und gef\u00f6rdert durch die Katechisten und das Wirken Gottes in unserem Leben und in den Br\u00fcdern und Schwestern der Gemeinschaft.<\/p>\n\n<p>Das Wort, das in der ersten Lesung aus dem ersten Johannesbrief verk\u00fcndet wird, erf\u00fcllt sich heute mitten unter uns: &#8222;Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, kennengelernt und glauben an sie. Gott ist die Liebe. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm&#8220; (1 Joh 4,16).<\/p>\n\n<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern, die Wurzel der tiefen Kommunion, die uns heute in dieser Feier vereint, liegt gerade in der Liebe, die Gott in das Leben eines jeden von uns eingepflanzt hat, so dass die Feier des achtzigsten Geburtstags von Kiko eine unermessliche Freude und Dankbarkeit f\u00fcr ihn, f\u00fcr Carmen und f\u00fcr den Herrn in dieser Eucharistie ist, die wir heute feiern.<\/p>\n\n<p>Auch das Markusevangelium, das wir verk\u00fcndet haben, erf\u00fcllt sich heute in unserer Mitte.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"236\" height=\"314\" src=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Camino_Neocatecumenal_Papa_Kiko_Arguello.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-664\" srcset=\"https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Camino_Neocatecumenal_Papa_Kiko_Arguello.jpg 236w, https:\/\/neocatechumenaleiter.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Camino_Neocatecumenal_Papa_Kiko_Arguello-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>Wir haben geh\u00f6rt, dass &#8222;Jesus seine J\u00fcnger sofort auffordert, in das Boot zu steigen und ihm ans andere Ufer zu folgen&#8220;. Kiko und Carmen, und dann wir alle, wurden ebenfalls von Jesus Christus durch die Verk\u00fcndigung des Kerygmas angezogen, und wir waren gezwungen, in das Boot des Neokatechumenalen Weges zu steigen, um von Etappe zu Etappe zum anderen Ufer zu gelangen, wie Carmen uns viele Male gezeigt hat, und begannen nach und nach, die Gegenwart Gottes in unseren Herzen zu erfahren, um das Antlitz Gottes im ewigen Leben zu betrachten.<\/p>\n\n<p>Wenn ich an Kiko denke, nachdem ich fast f\u00fcnfzig Jahre mit ihm gelebt habe, wie er selbst in seinem Buch &#8222;Anotaciones&#8220; bezeugt, konnte ich sehen, wie das Charisma, das Gott ihm gab, ihm einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Eifer vermittelte, der ihn dazu brachte, Tag f\u00fcr Tag sein Leben zu geben, um den Anweisungen des Herrn zu folgen, und wie er gleichzeitig seine eigene Schw\u00e4che und Unzul\u00e4nglichkeit angesichts einer Mission erfuhr, von der er sp\u00fcrte, dass sie weit \u00fcber seine menschlichen Kr\u00e4fte hinaus ging.<\/p>\n\n<p>Wie die Apostel im heutigen Evangelium erlebte er Angst, als bedrohliche Wellen das Boot des Neokatechumenalen Weges angriffen. Anschuldigungen und Verleumdungen, Missverst\u00e4ndnisse, bedrohliche Wellen. Aber immer wieder hat der Herr die Wogen gegl\u00e4ttet, indem er seine Gegenwart gezeigt und seine Kraft und seinen Trost geschenkt hat.<\/p>\n\n<p>Nach f\u00fcnfzig Jahren sind wir alle Zeugen der Wunder, die der Herr in unserer Mitte gewirkt hat, und aus diesem Grund danken wir dem Herrn in dieser Eucharistiefeier gemeinsam mit Kiko.<\/p>\n\n<p>Da ich nicht zu lange reden kann, um eure Geduld nicht zu strapazieren, m\u00f6chte ich nur die apostolische Fruchtbarkeit der achtzig Jahre von Kiko erw\u00e4hnen: die \u00fcber die ganze Welt verstreuten Gemeinschaften, den Eifer und die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit der Itineranten, der Familien in Mission, der Seminaristen und Priester, die aus den zahlreichen &#8222;Redemptoris Mater&#8220; hervorgegangen sind, der &#8222;Missio ad Gentes&#8220;, den &#8222;Comunitates in Missionem&#8220;, ganz zu schweigen von dem gro\u00dfen Beitrag zur Erneuerung der Kunst und sakralen Architektur der Kirche im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils, sowie im Bereich der Kirchenmusik durch die Komposition von Hymnen und Ges\u00e4ngen und zuletzt der Symphonie \u00fcber das &#8222;Leiden der Unschuldigen&#8220;.<\/p>\n\n<p>Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich euch einladen, die Rede zu lesen, die Kardinal Rouco anl\u00e4sslich der Vorstellung von Kikos Buch &#8222;Anotaciones&#8220; k\u00fcrzlich in Berlin gehalten hat.<\/p>\n\n<p>Es ist die erste Rede eines hervorragenden Theologen und Kanonisten sowie emeritierten Erzbischofs von Madrid, der Kiko und Carmen immer mit N\u00e4he, Liebe und Zuneigung begleitet und unterst\u00fctzt hat. In dieser Rede beschreibt Kardinal Rouco das soziale und kirchliche Umfeld w\u00e4hrend der letzten Jahre des Zweiten Vatikanischen Konzils, in dem der Herr Kiko durch die Jungfrau Maria inspiriert hat, &#8222;Gemeinschaften zu bilden, die in Demut, Einfachheit und Lob leben. Der andere ist Christus&#8220;. Eine prophetische Inspiration, die sich heute dank der Unterst\u00fctzung von Papst Paul VI., Papst Johannes Paul I., Papst Johannes Paul II., Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus, der bei der feierlichen Liturgie des 50. Jahrestages des Neokatechumenalen Weges in Rom sagte: &#8222;Liebe Br\u00fcder und Schwestern, euer Weg ist eine gro\u00dfe Gnade Gottes f\u00fcr die Kirche unserer Zeit&#8220;.<\/p>\n\n<p>F\u00fcr all das wollen wir nun in Kommunion mit der ganzen Kirche den Dankgesang (Eucharistie) unseres Herrn Jesus Christus anstimmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern: In dieser Eucharistiefeier danken wir heute Gott daf\u00fcr, dass er Kiko vor achtzig Jahren hat auf die Welt kommen lassen, und gleichzeitig gedenken wir mit Dankbarkeit im Gebet seines Vaters und seiner Mutter, die ihn geboren hat. 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